Halloween: Führung durch die Zwischenwelt 2009
Regensburger Stadtmaus Führung Halloween 2009
Nachdem ich festgestellt habe, das im TV wie jedes Jahr, in Sachen Gruseliges und Halloween nicht gerade der Hit ist (siehe –> HIER <– und –> HIER <–) blieben nur noch die örtlichen Aktivitäten. Also mach ich mal etwas anderes: eine Stadtführung. Aber nicht irgeneine langweileige Führung, wo irgendein Hans-Bambel vor einem her latscht und eine ganze Menge in die Luft erzählt (auch wenn es Geschichtlich sicher nicht uninteressant ist), sondern eine der speziellen Erlebnisführugen die hier in Regensburg von der Stadtmaus geboten werden und nur speziell an den 3 Tagen zu Halloween stattfindet. Als Randinfo sei noch angemerkt das ich wieder mehr Bilder in der Gallrieschau (durch Anklicken eines der Bilder) verlinkt hab, als im Text zu sehen sind - das ist absicht. Die Gallerie findest sich auch –> HIER <–.
Randinfo: Da ich das erste mal über so eine Fuhrung schreibe, muß ich wohl auch aufklären was man unter einer solchen “Erlebnisführung (auch Kostümführung oder auch als spezielle Themenführung bekannt)” versteht. Es gibt diese leider auch nicht überall und ist so einigen Menschen sicher unbekannt. Auch mir bisher, denn Ich muß zu meiner Schande gestehn, das es mich bisher noch nie in eine Stadt verschlagen hat in der soetwas angeboten wird. Auch mein früherer Wohnsitz in Hessen gab sowas auch nicht her. Also: Hier werden die Leute in einst stattgefundene wirkliche Ereignisse der Geschichte mit einbezogen, angeführt von Schauspielern (bzw. auch Laiendarstellern) in durch weitere Schauspieler inszenierte Abschnitte auf der Tour. Und da man auf die Art wundervoll in andere Zeiten und Welten abtauchen kann passt es auch hervorragend zu Themenfest in Shadowquests.
Notiz: ich sollte bei Gelegenheit im Netz einmal heraus suchen und auflisten, wo es diese Art Führungen noch alles gibt. Wer mag kann mir auch gern Hinweise dazu hier als Kommentar anhängen.
Die Tour beginnt…
…und auch das Wetter passt. Es ist dunkel, kalt und Neblig und es beginnt damit, das man ein paar Leute als Fackelträger bestimmt und uns unsere Führerin Abraxa Pugnus Maximus Obstrusus in empfang nimmt (es gibt mehrere Führer und die Männlichen hören auf den Klangvollen Vornamen Abrasxus) um uns mit auf die Exkursion der Halloween Nacht im Namen der Wissenschaft zu nehmen. Dabei handelt es sich um eine recht quirlige, aber auch seltsame Persönklichkeit die sich quasi alles und jeden anschaut, gewisse Dinge auch mal mit einer Lupe betrachtet, den Puls des ein der anderen Mitglieds abfühlt oder auch mal mit dem Federkiel die Maße nimmt wenn Sie einem nicht neugierig und erwartungsvoll (man frage sich dann auf was
) nach dem persönlichem Befinden mittendrin fragt.
Dann stolpert man auch schon los in die dunkelheit, durch eine Allee bei der man schon zu Beginn von einem aus irgendeinem Gesträuch auftauchenden “Turbatores Chori” mit seltsamen Lauten erschreckt wird, während er duch unsere Gruppe läuft und wir bekommen nebenher ein wenig Aufklärung über den irischen Ursprungs des Halloween Festes - wobei wir nun hier einen leinen mix aus tatsächlcih stattfindender geschcihte, Mythen und Legenden von hier als auch gut inszeniert miterleben dürfen.
Nun, wir erfahren etwas aus der allgemeine Geschichte der Klosterämter und weiter geht die Tour durch einige Gassen, wo uns weitere Geschichten aus der Stadt erzählt werden, unter anderem der Mord eines Jungen Schuldeneintreibers der seither unruhig durch die Nacht wandelt (und auch tatsächlich auftaucht um uns anklagend seine Geschichte zu erzählen) oder die Geschichte des Mausmädchens, der Pichelin von Regensburg, die man als Hexe zur Läuterung in den Schandturm ihr restliches Leben einperrte um sie zu läutern und sie zu einer guten Bürgerin zu Unterrichten. Dumm nur, das es bei einer Geistesgetörten nicht funktioniert. Auch eine Gestalt (die uns vor unserer ach so gefährlichen und verfluchten Führerin warnte) und auch ein Pärchen in der Dunkelneit (wobei er eher Zwielichtige Meuchelabsichten gegen Sie hegte) begegneten uns.
Das alles auf dem Weg und der Suche nach dem Portner von Regensburg den wir Anfangs an seiner eigentlichen Wohnstadt nicht vorfanden. nun er war auf dem Weg um die Stadt im 30 jährigen Krieg dank seines Verrats an die Schweden auszuliefern. Und er geistert nun seither am Tor der alten Bastei zu Prebrunn (Herzogpark) um die Schweden ein zu lassen. Und genau das war unser Weg in das Zwischenreich, indem wir die Rolle der Schwedischen Soldaten zu übernahmen um dort hinein zu gelangen. Und kaum waren wir dort, begegnete uns auch schon Gevatter Tod, der nahezu lautlos auf seinem Pferd von irgendwoher auf uns in der dunkelheit zu ritt und den verfluchten Portner damit verjagte und uns den Rückweg aus dem Tor somit versperrte. Es sollte auch nciht die letzte Begegnung mit ihm gewesen sein, er trat in bverschiedenen Erscheinungsformen noch mehrmals auf.
Jetzt hieß es, sich einen neuen Ausgang zu suchen. Was uns zum kleinen See der Toten führte, an dem die nun tote Witwe des Portners kauerte um plötzlich von einer der im see schwimmenden aufstehenden Leiche bedroht zu werden (ich muß zugeben, das hab ich nicht erwartet - vor allem nicht bei dem kaltem Wetter). Damit erfuhren wir auch einiges von der Geschichte über die Schwedische Besetzung Regensburgs, das die Stadt selbst von den Regensburgern nieder gebrannt wurde damit Sie nicht in die hände der Feinde fällt und die Schweden in dem Jahr der Besetzung dennoch milder waren als zu anfang befürchtet. Natürlich gab es auch Informationen zu dem ein oder anderen Dingen der Schwedischen Kriegsführung und Folterungen.
Auch einer der gefallenen Soldaten erwartet uns, um uns sein Leid zu klagen das er seinen Taler verloren hat um vom Fährmann Charon über den Fluss Styx in den Hades gebracht zu werden. genau wie seine Freundin die verzweifelt versucht ihm ein Licht zu bringen. Leider klappte das bisher nicht, wegen der störenden Schatten die das Licht immer wieder aufs neue verlöschen lassen. Also machen wir uns auf den Weg - und tatsächlich, die Schatten versuchen auch unsere Kerzen zu löschen. Natürlich hat das ganze ein gutes Ende gefunden, wir schafften es Sie mit einer brennenden Kerze zu ihm zu bringen und brachten ihm dabei noch einen Taler mit - damit beide endlich Glücklich zusammen von Charon über den Fluß gebracht werden konnten - und wir waren mit neuem wissen über dei griechische Mythologie wieder auf dem Weg nachdem Charon uns den Weg höchstpersönlich wies…
…weiter Richtung Ausgang um noch ein wenig mehr von Jack O. Lanterns Geschichte und Halloween (All Hallows’ Even) zu erfahren. Doch kaum verließen wir am Ende die Zwischenwelt (den Herzogpark) tauchte der Tod schon wieder auf, diesmal etwas moderner ausgestattet mit einem Motorrad, um unsere Führerin endlich mit sich zu nehmen die er bisher immer in unserer Welt vergessen hatte.
Das war so im groben der Abriß der Führung. Ich werde mich hüten hier alles ausführlicher zu erzählen um niemanden den Spaß zu verderben. Auch wenn ich einige Fotos in der Nacht schießen konnte ist es dennoch etwas anderes das ganze life mit zu erleben. Es ist einfach nur großartig und eine solche (Life Theater Geschichtsauf)Führung begeistert mich mehr als eine schnöde langeweilige Latschführung und kann sowas nur jedem mal empfehlen. Und wenn Sie dazu noch mit soviel Liebe zum Detail gestaltet ist, die Darsteller zudem mit genausoviel Herz, Liebe und Spaß and der Sache dabei sind, wie die Leute hier - wird es sicher nicht die letzte Erlebnisführung gewesen sein, über die ich im Blog berichte.
Ein fröhliches Halloween Euch allen



















