Neue Band startet sofort durch mit neuem Album: Hot Roads
Durch Zufall fiel es mir in die Hände, das Album “Human Creature That Walks” von der noch ziemlich unbekannten Norwegischen Band “Hot Roads”. Ein tolles Album, das ich so nicht erwartet habe. Zugegeben, ein paar Stücke sind schon ein bisschen gewöhnungsbedürftig, aber insgesammt gesehen erzählt Hot Roads auf der CD eine Geschichte wie es zB. Daft Punk mit Ihrer Video DVD “Interstella 6666″ getan hatten, oder um auch mal die reinen Heavy Metal Fans anzusprechen könnte man auch einen direkten Vergleich zu “Manowar” mit den Scheiben “Kings of Metal” oder “Gods of War” immer wieder rein accoustisch schaffen.

(Und hier das offizielle Album-Cover)
(used for my April-Joke from Mario 2R’s FLickr Page)
Auch “Hot Roads” hat es geschafft mit ihrem Album eine Geschichte zu beschreiben und Sie brauch dafür kein Video. Erzählt wird die Geschichte der Menschheit, der Medizin und der Roboter mit einer AI (= KI für Künstliche Intelligenz), die Gefühle entwickeln kann. Deshalb auch der sinnige Titel “Human Creatures That Walks”, das ein Thema aufgreift das man schon lange Diskutiert oder in form von zahlreichen Romanen, Filmen und Animes durh gesponnen wird. Eine schöne Geschichte, die sich Hot Roads da ausgedacht haben, und die mit der sensationellen Untermalung so nur schwer in Worte zu fassen ist. Dabei knüpft ein Titel an den anderen an und macht aus dem Album so etwas wie ein episches akustisches Theaterstück das sogar zum tanzen oder nur reinem “lauschen und träumen” einlädt.
Der Musikstil selbst ist schwierig zu umschreiben. Ein Teil der Bandmitglieder bedienen klassische Instrumente und spielen Ihr Schlagzeug, Keyboards und die Gitarren in bester Heavy Metal, Punk und auch Balladen Manier. der andere Teil sind DJs die mit allen Regeln der elektronischen Musikkunst von Ambient/Trane bis hin zu Hardcore Beats arbeiten. Auch ein Rapper und HipHopper ist dabei. Die Stücke sind weitläufig Eigenkreationen, die auch mit Weltumfassenden alten Volksliedern vermischt wurden.´So auf den ersten Blick scheint das alles nicht wirklich zusammen zu passen, aber “Hot Rods” schafft hier das unmögliche. Auch wenn man sich den stücken vollständig hingibt und die Augen schließt um einen langsamen zu lauschen reißt es eine schier aus allen Wolken wenn in auch nur etwas schnelleres Stück ein schlägt und die aggressiven Sounds sind dann ein wahrer Oberhammer. Wie sich das auf einem Life-Konzert erst auswirken mag ist nur schwer vorstellbar, aber nach allem was ich so höre sind ihnen die Fans sicher und es werden mehr - nicht nur in Norwegen.
Es war ein Glück das mir ein Kumpel diese Scheibe geschenkt hat, die gerade erst auf den Markt gekommen ist und man dazu jetzt noch schwer ran kommt. “Hot Roads” bringt frischen Wind in die teilweise schon angestaubte Musikwelt und weiß zu überzeugen (was jetzt rein meine Ansicht ist). Mir gefällt es jedenfalls und stellt alles in den Schatten was ich bisher nur über die spärlich gesäten Downloads hören konnte (zB. wenn man lange und tief wühlt auch bei “Last FM” oder über Google).
Editierter Nachtrag am 05.04.2009:
Ich weise nun eine Woche später an dieser Stelle darauf hin, das es sich bei diesem Artikel lediglich um einen Aprilscherz handelt. Näheres dazu lest bitte noch einmal –> HIER <– nach.