Das Ende der Drachen…

Themen: Fantasy, Fun & Unterhaltung, Literatur, Schuettelverse, Shadowquests
von: Akon am 15 November 2008 um 8:01 Uhr

Da hab ich doch noch was Lyrisches von xaverl im –> Regensburg-Blog <– gefunden. Ein Schüttelvers den ich jedem Fantasy Liebhaber nicht vorenthalten will. Naja, ein bischen Klamauk muß auch mal sein ;-)

Der Drachentöter

In Bayern gab es einst den Drachen,
der stank und hat’ nen großen Rachen,
er brüllte dass die Erde bebte,
das Mistvieh nur von Jungfrau’n lebte.
Und so ein Drache glaubt es doch -
Der frißt ‘ne Jungfrau jede Woch´.

Und leider gab’s an jedem Orte,
ein Untier von der selben Sorte.
Und jeden Samstag ganz genau,
da fraß das Vieh - fraß eine Frau.
Doch leider fraß er nie die Alten,
die blieben jedem Ort erhalten.

Am Samstag kam er in den Ort
Und schleppte eine Jungfrau fort.
Man schwor zwar immer wieder Rache,
doch war er halt zu stark - der Drache
Und keiner zwang den Drachen nieder -
Am nächsten Samstag - … kam er wieder.

Da war jedoch ein schlauer Bua,
“Ich schau der Schand nicht länger zua”
sagt’ er. “Man muss hier schon um aller Willen,
das Mistvieh von ‘nen Drachen killen.”
Und wie man’s macht - wusst er genau,
der junge Bursch’ - .. der war halt schlau.

Er wusste dass es üblich ist,
der Drache nur ne Jungfrau frisst.
So stellte er - um es zu testen,
ein Mädchen dann ans Tor - … im Westen -
… die wie er selber ausprobiert,
man nicht mehr unter Jungfrau führt.

Der Drache sah die schöne Maid,
und hat sich schon auf’s Fressen g’freit.
Doch als er an dem Mädchen roch -
zog er entsetzt die Lefzen hoch.
Er zittert und traut sich nicht dran,
weil er nur Jungfrau’n fressen kann.

Das sieht der Bua und jetzt er weiss:
Der Hunger ist zwar groß und heiss -
doch um das Untier satt zu machen,
braucht der ne Jungfrau drinn im Rachen -
Er braucht der Jungfraau Blut so rot,
sonst stirbt er hungers und ist tot.

So sagt er zu der jungen Maid:
“Hör zu mein Kind - und sei gescheit.
Wenn du nun keine Jungfrau bist,
der Drache dich dann auch nicht frisst.
Du weist ich bin ein starker Mann -
ich glaub dass ich dich retten kann.

“Ich fürchte mich vor diesen Drachen,
der stinkt so grausam aus dem Rachen.”
Sagt sie zu ihm: “Ich würde wetten,
du bist so stark - und kannst mich retten.
–.. und schmiegt sich an den Burschen an -
der fing sofort zum retten an.

“Du wirst es seh’n - bestimmt ist’s war -
Für dich ist Schluss jetzt die Gefahr.
Du kannst dem Vieh ins Auge seh’n -
… doch wollen wir ganz sicher geh´n.
Ich rette dich noch einmal - … wieder
So sagte er - …und sie sank nieder.

Und uns’re Mädchen sind nicht dumm,
so sprach sich diese Rettung rum -
Die Mädchen sagten: ” Lieber Bua:
“Ich möcht vom Drachen hab’n mei Ruah
Du kannst mich retten - lieber Mann
Er zeigte ihr - dass er es kann.

Ein guter Mensch tut jeden Tag -
was Gutes - … weil er es so mag
Und weil die ganze Stadt war gut,
man immer gute Taten tut.
So ging es auf in allen Betten,
man wollte alle Mädchen retten.

Und wieder war ein Samstag da.
Es brüllt der Drache - er ist nah
Ihr wisst - ihr habt es nicht vergessen -
Am Samstag ist das große Fressen.
Doch für die Drachen ist’s zu spät -
… weil nirgends eine Jungfrau steht.

Die Drachen litten große Not
Und starben weg - den Hungertod.
Und darum sind sie ausgestorben -
vorbei sind diese großen Sorgen
Und ihre Höhlen sind jetzt leer -
Es gibt halt keine Jungfrau’n mehr.

Doch unsr’e Mädchen - die sind schlau.
Sie wissen alle ganz genau -
Das Untier gibt es heut’ nicht mehr -
Doch sind auch alle Höhlen leer ???
… Der Drache könnte wiederkehren.
Man muss sich schützen - … ganz in Ehren.

Quelle: Regensburg-Blog (Henry Bird - Warum die Drachen ausstarben)

Erlkönige

Themen: - Blognews -, Fun & Unterhaltung, Gedichte, Literatur, Schuettelverse
von: Shanky-TMW am 18 October 2008 um 1:44 Uhr

Erinnert ihr Euch noch an meine Sammlung von Erlkönig Gedichten & Plagiaten, die ich seinerzeit noch bei Blog.de veröffentlicht habe?

Nun, diese Sammlung habe ich jetzt endlich hierher importiert. War ein kleines Stück Arbeit, weil ich ein bischen umbauen mußte. Kurz, es gibt nur noch –> einen Blogeintrag <– darüber, der die Inhaltsübersicht enthält. Datiert mit dem alten Datum.

Während die ganzen gesammelten Plagiate und Orginale sich jetzt auf meiner Hauptseite in der Rubrik

“brotlose Kunst”/fremdes Material”/”Goethes gesammelte Erlkönige”

tummeln. Auch die Rubrik “fremdes Material” unter “brotlose Kunst” ist völlig neu. Diese enthält neben allen passenden Links zu den einzelnen Blogeinträgen eben auch Material, das nicht meiner Feder entsprungen ist inkl. aller mir bekannten Quellhinweise.

Ich fand diese doppel Lösung ein wenig besser als alles nur stur in einen Blog zu packen, und gerade meine Erlkönig-Sammlung ist doch recht umfangreich.

Achja, es fehlen noch 4 Filmrezensionen und 2 Rollenspielcharaktere, die ich noch für meine Seiten aufbereiten muß. Und den Blog.de Hinweistext zwecks meines Blog-Umzugs wollte ich auch noch ein wenig neu anpassen. Dann ist alles endlich importiert und neu ausgerichtet. Lediglich ein paar marginale Designänderungen wird es noch geben und evt. pflege ich noch einen extra MausiHasi Kommentar Feed in meinen Blog ein, damit auch diese gleich von Anfang an gespiegelt und damit auch gleich gesichert werden.

Alles in allem kann man sagen, das jetzt soweit alles fertig ist, eher als gedacht und das freut mich. :yes: :)

Gedicht: Nachtwünsche

Themen: Fun & Unterhaltung, Gedichte, Literatur, Meine Werke
von: Shanky-TMW am 9 April 2008 um 2:06 Uhr

Ein kleines Gedicht für jeden der an jemanden in der Nacht denkt.

 

–> Nachtwünsche <–
Autor: Shanky-TMW

Poetron in endloser Zeit

Themen: Fun & Unterhaltung, Literatur, Poetron
von: Shanky-TMW am 20 March 2008 um 3:32 Uhr

 


Poetron

Was immer uns Poetron sagen mag (wer es auch immer verstehen kann), ich habe für diese Rubrik eigens ein neues Logo kreiert - mit geklauten Original-Pegasus von der Poetron-Wesite - zu der ich ja auch verweise. Und zur Feier des Tages ergießt sich Poetron gleich über sich selbst mit einem seiner Umwerfenden Ergüsse:

Poetron in endloser Zeit

In endloser Zeit ist begast der Zweck!
Wo ist der Unsinn?!
Shanky
Erbebe im inneren Hass!
In endloser Zeit!
Ja Poetron, bloggen und stricken
Ist angenehm,
So dümmlich und begast!

Gedicht: Valentinstags-Wünsche

Themen: Events, Gedichte, Literatur, Meine Werke
von: Shanky-TMW am 14 February 2008 um 9:00 Uhr

Immer um diese Zeit, immer am 14. Feb. ist Valenstinstag. Um mal was ernsthaftes zu dem Tag zu Posten:

ich hab jemanden ein besonderes Gedicht geschickt und das verheimliche ich Euch nicht. Ist ein netter kleiner Vers, der sich gut für kleine Kärtchen aber auch SMS Botschaften eignet. Hier findet Ihr die

–> Valentinstags-Wünsche <–

Gedicht: Der Lebensfluss

Themen: Fun & Unterhaltung, Gedichte, Literatur, Meine Werke
von: Shanky-TMW am 29 January 2008 um 3:23 Uhr

Ich bin wirklich kein Meister in Sachen Gedichte. doch ab und an schaffe ich es mal ein kleines zu schreiben. Sicher ist es kein Literarisches Meisterwerk, aber ich hab es unter meine Literarischen Werke als Seite veröffentlicht.

–> Der Lebensfluß <–

Bescheuerte Reime… Teil 5

Themen: Bescheuerte Reime, Fun & Unterhaltung, Gedichte, MausiHasis Wacky Web, Schuettelverse, Weihnachten, Winter
von: Shanky-TMW am 20 January 2008 um 10:41 Uhr

“Leise pinkelt das Reh…” hab ich doch neulich in den Blog gesetzt. Guckst du – HIER –. Das ganze hab ich seinerzeit mal in einem LoGD spiel entdeckt. Von den Spottversen, die eigentlich aus dem Weihnachtslied “Leise rieselt der Schnee” abgeleitet wurde, hab ich noch drei:

Leise pinkelt das Reh
still ein Loch in den Schnee
weihnachtlich glänzet der Strahl
freue dich - ’s pinkelt nochmal…
(oder auch am Schluss mit: Rehlein, pinkel noch mal!)

Leise rieselt der Schnee.
Das Christkind fährt einem VW.
Hört nur wie lieblich es kracht,
das Christkind hat die Kurve nicht geschafft!

Leise rieselt der Schnee,
leer ist das Portemonnaie -
hört nur wie lieblich es schallt -
hoffentlich kommt’s grosse Geld bald!

Ode an den Körper

Themen: Fun & Unterhaltung, Gedichte, Literatur
von: Shanky-TMW am 3 January 2008 um 5:00 Uhr

Und ncoh ein Gedicht von “Ver” .. hey, wenn Du so weitermachst brauchst Du kein Buch mehr rausbringen .. dann hab ich Sie alle ;-)

Ode an den Körper
(von Veronika B. alias Arremis D. Silverstone)

Schweig still, mein pochend Herz
Das stumme Leid in dir,
welches lang schon in dir ruht,
soll nicht ans Licht gelangen.
So oft drängte es sich hervor in den Alltag.
Doch Verständnislosigkeit
herrscht in der Welt.
Niemand wird dich erhören.
Drum gib auf.
Verletzten andere dich doch so tief,
dass niemals du Ruhe finden mögest?
Wie oft willst du dich noch unter Schmerzen
winden, der Erinnerungen wegen, erlegen.
Warum lässt du nicht los,
hältst dich an vergangene Tage deiner Jugend fest?
Hör auf!
Bleib einfach stehen.
Mach deinem Leid ein Ende.
Von Vorne du solltest beginnen,
ein neues Leben,
deiner und meiner Seele wegen.
Narben tiefer Wunden zieren dich.
Ich kenne jede einzelne
und nenne sie beim Namen.
Doch so wunderschön,
wie nichts auf der Welt,
prägt dich nur eine.
So oft hattest du Kummer wegen dieser.
Und nur schätzen kann selbst ich die unzähligen
Tränen die über deine Wangen rangen.
Ihr Licht blendet jene,
die dir ein Leid getan.
Doch sind ihre Herzen zu dunkel,
als das sie es erkennen.

Die Mauer in meinem Herzen

Themen: Fun & Unterhaltung, Gedichte, Literatur
von: Shanky-TMW am 2 January 2008 um 5:00 Uhr

Also die leibe “Ver” überhäuft mich geradezu mit Ihren Werken die ich bei mir in den Blog setzen darf. Gut, aber diese setze ich erst heute am 2ten rein. Schließlich hab ich noch so viele Tage in 2008, wo etwas gepostet werden soll… Aber Danke Dir, und Du hast in mir schon einen Fan.

Die Mauer in meinem Herzen
(von Veronika B. alias Artemis D. Silverstone)

Unser letzter Kuss sagte es mir schon.
Er war wie ein kalter Sprung ins Meer.
Ich fühlte es schon, dass dieser unser letzter wär.
Ich sah dir nur noch traurig hinterher.

Grau und hoch ragt sie nun tief in mir.
Unüberwindlich..
Versteckt alles Leben und Emotion.
Wozu noch Leben, was nützt das schon.

Einst blickten deine Augen voller Freude.
Nun schauen sie mich an, mit scheue.
Deine Berührungen waren sanft und weich.
Nun lässt du die Finger von mir und weichst.

Grau und hoch ragt sie nun tief in dir.
Unüberwindlich..
Versteckt alles Leben und Emotion.
Wozu noch Leben, was nützt das schon.

Das Leben muss nun weiter gehen.
Die Welt läuft nun schon weit und weit.
Vielleicht sehen wir uns ja wieder.
Allein, oder gar zu zweit, das allein, weiß nur die zeit

Wenn er mich liebt

Themen: Fun & Unterhaltung, Gedichte, Literatur
von: Shanky-TMW am 30 December 2007 um 2:00 Uhr

Noch eines der Gedichte, die ich schonmal vorab in meinem Blog veröffentlichen darf.

Wenn er mich liebt
(von Veronika B. alias Artemis D. Silverstone)

Wenn er mich liebt, kommt er zurück.
Redet zuviel und macht mich verrückt.
Wenn er mich liebt, kommt er zurück.
Verarscht mich total und tut bedrückt.
Wenn er mich liebt, kommt er zurück.
Beklaut mich nur und lügt wie gedruckt.
Wenn er mich liebt, kommt er zurück.
Verarschen kann ich mich alleine.
Ich bin doch nicht verrückt.

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