Man fasst es nicht. Dei Deutsche Post möchte ihren Elektronischen Brief tatsächlich verwirklichen, über den ich vor einen halben Jahr –> HIER <– schon geschrieben habe. Laut Handelsblatt und Winfuture.de will man das Projekt noch in der ersten Jahreshälfte 2010 einführen.
Damals stand an oberster Stelle die Bekämpfung des Spams. Davon ist man hier anscheinend nun doch etwas ab gegangen. Anscheinend weil man eingesehn hat, das man erst ein schon lange genutztes eMail System des elektronischen Datenverkehrs Grundlegend Weltweit ersetzen müßte um damit generell erfolg zu haben. Nun heißt es, das man diesen Servive auch für den Sicheren Schiftverkehr für Ämter nutzen wird. Natürlich wird der Dienst nicht kostenspflichtig sein wie einst das eMail Pendant ePost, das man eingestellt hatte wegen mangender Nachfrage. Und tatsächlich, es scheint um Umsatzeinbußen zu gehen an denen vor allem eMail und Internet schuld sein sollen. Damit wittert man also das Lukrative Geschäft. Das man daneben noch zahlreiche Private Postdienstleister als Konkurrenz hat und eMeil, da vielerorts ohnehin kostenlos - und in verbindung mit einem kostenlosen Verschlüsselungsprogramm wie PGP genauso Lesesicher ist, wie man der Masse gern vorgaukelt müssen andere WischiWaschi Argumente her.
Die Anbindung an Ämter, die bisher ohnehin auch per eMail, Telefon, Fax, Post und notfalls auch zu Fuß erreichbar sind, ist eines.
Ein weiterer Punkt bei den Kosten ist das Gespräch um eien Ominöse Flatrate .. was immer man sich darunter vorstellen mag. Da man noch rein gar ncihts über Preise hat fallen lassen in der öffentlichkeitn kann man nur raten ob damit: eien bestimmte Datenmenge pro Tag/Woche/Monat oder eine bestimmte Menge an Post Online-Briefen in eien gewissen Zeitraum vergünstigt schicken kann.
Nun kommt aber der Sprich, der dem ganzen die Krone aufsetzt und mich zum lachen bringt:
Zitat Konzernchef Frank Appel:
Auch er ist sich sicher, dass die Verbraucher bereit sind, für das neue Angebot in die Tasch zu greifen: „Die Kunden werden einen Marktpreis bezahlen.“ Im Gegenzug will die Post ein System anbieten, bei dem über den Personalausweis registrierte Teilnehmer über das Internet Briefe versenden und so etwa unter Wahrung des Briefgeheimnisses ihre Geschäftspost oder den Behördenverkehr abwickeln können.
Na dann wissen wir was wir tun müssen, den Perso zücken um unsere ePost zu verschicken und tief in die Tasche greifen um das zu bezahlen. Ich nehm mal an das gleiches auch bei abholung passieren soll. Wer sich nciht anmeldet wird mit den Briefen der ePost nichts anfangen können.
Und natürlich muß alles sicher sein, was nur durch einsatz des Personalausweises angeblich gewährleistet werrden kann. - Ironie On: Seltsam, wieso nicht gleich durch Biometrische Gesichtserkennungssysteme? Ironie Off
Und daneben, wie erfährt man nun das man überhaupt über das System Post bekommen hat, bekommt man wenn man sich bei dem System nciht angemeldet hat einen regulären Brief zugestellt oder macht man es wie dubiose Nachrichtendienste, die einen mit einer Bandstimme anrufen um einen zu überzeugen eien besonders kostenpflichtige Seite aufzurufen um in die Spamfalle zu tappen?
Antworten finden sich in dem Artikel:
Absender und Empfänger sollen durch die Registrierung klar erkennbar sein, eine Spam-Flut soll es im neuen Briefsystem anders als bei der herkömmlichen E-Mail nicht geben. Dieser „sichere Raum“ im Netz solle durch die Benutzer finanziert werden.
Also ein Registrierungszwang. Damit ist klar, wer da nicht mitmacht ist außen vor. Wer sich nicht registreirt kann das angeblich so sichere System nciht nutzen. Spamfrei? Ohje, da kämpfen schon andere Internetcommunitys mit und es haben sich Antispamsysteme entwickelt von denen Ihr anscheinend noch nie im Leben gehört habt, liebe Postler.
Nun stellt sich die Frage: Braucht man ein anderes Mail System für das man zahlen muß, aber nur die erreicht, die dort angemeldet sind? Sicher wird das die Zeit zeigen, aber ich bin da bei weitem nicht so Optimistisch wie Herr Appel. Ich sage weiterhin vorraus das sich dieses System nicht rentieren wird, da es weniger einnahmen in die Kassen spülen wird als erhofft. Letztendlich muß es gegen den größten aller Konkurrenten bestehen: eMail
Das Argument das es dort zuviel Spam gibt täuscht mich nciht über die Tatsache hinweg das es nur einen beschränkten (angenommenen nur deutschen) Nutzerkries gibt, der bei eMail grundsätzlich nicht beschränkt ist. Ich kann Weltweit schließlich nicht jedem sagen, das ich zukünftig nur noch über ein Properietäres System erreichbar sein werde statt über eMail - und das elektronische Gegenüber kann damit nichteinmal etwas damit anfangen oder weigert sich sich registreiren zu lassen. DAS wird der Untergang des Projekts schlechthin sein bevor es überhaupt angefangen hat. Zwei bis drei Jahre, mehr geb ich der Spielerei nicht bis sie in den analen der Internetgeschichte wieder in vergessenheit gerät. Und die Blamage nur weil ein Technikfreak im Keller des Postgebäudes Jahrzehnte zu spät endlich aus seinem Dornröschenschlaf aufgewacht zu sein schient.