manchmal möchte man vor eine Wand laufen: Jetzt Internetzensur in der EU ???

Themen: Allgemeines, Alltag & Gesellschaft, Das Web, Politik & Wirtschaft, Spam & Viren
von: Shanky-TMW am 30 März 2010 um 6:40 Uhr

Es war erst 2009, als das Gesetz zur Internetzensur von Zensursula von der Leyen auf den Weg gebracht und durch gedrückt wurde.(siehe –> HIER <–). Das witzige ist, man nutzt es nicht - es ist eien Gesetzleiche die man ncohmal anpassen möchte weil man erkannte das nur das sperren der Seiten einfach nichts bringt. Fragwürdig ist, ob dies alles nciht nur Wegbereiter für eien Allumfassende Zensur war, denn diverse Erweiterungsvorschläge zur Anwendung jenseits der Kinderpornografie liegen schon lange in den Schubladen.

Doch nun kommts:

Auch in der EU macht man sich die gleichen Gedanken wie in Deutschland. Nur das die Verfechterin Cecilia Malmström heißt. Während man in Deutschland das Gesetz dahingehend abändern möchte das die Seiten direkt gelöscht werden sollen hört man hier die gleichen Töne wie einst von Zensursula. Was soll das? Ein Europäisches China wo man per Gesetzt jede Art von Zensur plötzlich durchdrücken kann? Wegbereiter für Zensur aller Art, beschnneidung der freien Meinungsäußerung und letztendlich auch dem Presserecht die dann auch noch folgen könnten?

Europa, mir graust vor Dir und dem Umgang mit dem Internet.

weitere Quellen:
n-tv: EU will Internetzensur
Focus: Löschen statt sperren?
netzpolitik.org: “Censilla” und die EU - Montag geht es los
netzpolitik.org: EU will dunkle Ecken des Internets aufräumen
Surreal-auch egal-nicht egal: Wehret den Anfängen - Internetzensur ist Zensur - nichts anderes

Der ARGEnZirkus geht weiter um….

Themen: Aemter & Arbeitslos, Allgemeines, Alltag & Gesellschaft, Soziales
von: Shanky-TMW am 15 März 2010 um 5:16 Uhr

…und läßt mir wenig Ruh. Lang ist her wo meine Problemchen –> HIER <– bei mir wieder begannen. Nun, am 18 Januar war es endlich soweit, nach viel hin und her kam endlich mal etwas Bewegung in die Bande und Geld, nachdem ich fast 2 Moante mittellos war. Es ist immer derselbe Zirkus wenn es um die Grundlegende Absicherung geht, und das zu Weihnachten/Neujahr. Doch nicht ohne mir ncoh ein wenig neuen Probleme aufzubrummen. Die Miete sei zu hoch, die Wohnung von der größe nicht angemessen. Man verweist auf ein Schreiben das zu dem Zeitpnkt über ein Jahr schon her ist und dazwischen war ich bis eben November auch noch weg von dem Bezug. Das ich da eine etwas größere Wohnung habe wegen meiner inzwischen auch gescheiterten Beziehung interessiert da sowieso niemanden (64qm - 50 sind nach Landesregelungen füe einen Singelhaushalt erlaubt, also 14 qm zuviel - das ist nicht unbedingt übertrieben viel, aber wen interessiert das schon auf dem Pseudoamt). So oder so, ich darf also umziehenudn man zahlt nur den Ortsüblichen mindestmietsatz ohne die Übergangszeit für den Umzug und wohnungssuche. Hammer, Wiederspruch und andere Anstrengungen verliefen bisher Ergebnislos und ich wüßte hier in der Stadt auch keien wohnung mehr, die den aktuellen mindestgegebenheiten der ARGE entspricht. Da kommt Freude auf, denn neben der Suche muß ich den Laden dann auch noch überzeugen das sie die Umzugskosten übernehmen. So kann ich das selbst in der Stadt nicht mehr so einfach stemmen. Es ist und bleibt ein ewiger K(r)ampf mit dem Haufen und kaum Aussichten auf Erfolg.

Das Bundesverfassungsgericht hatte in Sachen Hartz4 nun auch entlich ein Machtwort gesprochen. die Regierung muß denen nun Nahebringen wie Sie auf die merkwürdigen Berechnungen kommen, mit der dei jetzigen 359 EUR zustande kommen. Dazu noch aus Tabellen von 1995 (oder wars 1998?), die immer noch bestand haben obwohl da einiges sich verändert hat. Die Umstellung von DM auf EUR, die teils auch eien teuerung mit sich brachte, die Lebenserhaltungskosten die jedes Jahr neu anwachsen aber hier nie mit eingerechnet werrden etc. pp. Und dazu hat man nun bis zum 31.12.2010 Zeit. Immerhin etwas wird geprüft. Doch was mich hier nervt ist die Interpretiererei des Urteils. Die Meinungen unter den ELO verbänden udn auch der Kläger darüber sind völlig unterschiedlich, viele zerreden das ins negative ohne das Gesammturteil komplett gelesen zu haben udn andere kommen auf den hirnrissigen Gedanen, das es nun weniger Geld ab nächsten Jahr geben wird. Klar, wenn man auf die Dampfplauderer in der politik verweist, die schon vorher mit gewissen Parolen kamen oder nur Stammtischweisheiten aus der Bild kennt wundert mich das nicht.

Na wie dem auch sei, ich hatte die letzte Zeit einiges privat aufzuarbeiten. Und dazu noch ein neues Priojekt an dem ich ehrenamtlich beteiligt bin:

http://hartz4-rebellenfunk.de.vu

wir haben uns als kleiens grüppchen Erwerbsloser zusammen getan und das in den letzten sieben Wochen auf dei Berien gestellt weil wir gewisse Darstellungen in den Medien einfach satt hatten. Nun wird auf dem Podcast Gegenöffentlichkeit geschaffen zu allen falschaussagen von Politikern udn anderen Gesocks aus dem öffentlichem Leben. Aber auch allgemeines, etwas Kabarett und einige Tips werden nicht zu kurz kommen. Vernetzung mit anderen Medien in der Art erfolgt auch, mal schauen wie es Weiter geht. Immerhin, Radio Dreyeckland udn der Bürgerfunk Münster arbeiten schon eng mit uns zusammen. Wir hoffen ja, das es noch mehr der freien Radios, Podcasts und Youtube-Channel werden, die sich mit anschließen werden.

Soviel mal aus meienr kurzen Rückschau, um auch den Blog mal wieder zu beleben.

Ergänzung zu: BZA und die 10 verbogenen Wahrheiten der Zeitarbeit…

Themen: Aemter & Arbeitslos, Allgemeines, Alltag & Gesellschaft, Soziales
von: Shanky-TMW am 13 Januar 2010 um 2:09 Uhr

Ergänzung (13.01.2010) zu meinem Eintrag:

BZA und die 10 verbogenen Wahrheiten der Zeitarbeit…

Nun, ganz so falsch scheinen meine Ansätze wohl doch nicht gewesen zu sein und neben meinen Gegendarstellungungen existiert nun eine zweite etwas komprimiertere Form beim IG Metall Ableger ZOOM in Form eines PDFs (–> HIER <–). Auch die Stimmen gegen Zeitarbeit werden immer lauter und die Initiativen gegen Zeitarbeit immer aktiver und zahlreicher. Udn bei diesen handelt es sich shcon längst nicht mehr um kleine Protestlergrüppchen oder Aktionen allein von Erwerbsloseninitiativen (eine Übersicht findet sich auf: Labour.net - Widerstand gegen Sklavenhandel).

Macht weiter so und klärt auf *Daumen hoch*

Tauwinter

Themen: Allgemeines, Alltag & Gesellschaft, Events, Winter
von: Shanky-TMW am 1 Januar 2010 um 4:21 Uhr

Wir haben den 1. Januar 2010 und ich habe zum Thema Winter dies Jahr eigentlich nichts geschrieben oder sogar Bilder eingefangen. Warum nicht? Nun die traurige Wahrheit ist, das es einen solchen kaum gegeben hat. Zusammengefasst hatten wir hier in Regensburg grad mal 4 Tage Schnee, und das in Pulverform - etwa 3 bis 5 cm. Und das nicht einmal über Weihnachten. Dazu etwa 14 Tage Frost udn über Weihnachten und Neujahr eher sogar Tauwetter bei dem nur der Bodenfrost in der Nacht das am Tage dazu geregnete ein wenig zusammenfrieren ließ.

Bei solch einem Tauwinter macht es kaum Sinn Fotos von wunderschön verschneiten Landschaften zu schießen - es gibt schlichtweg keine. Doch Hoffnung naht - es soll ab nächsten WE viel Schnee und Minusgrade geben (siehe HIER)

Ich bin gespannt ob es wirklich Schnee geben wird, an NUR Frost Winter bin ich mitlerweile ja gewöhnt.

Ein weiteres Jahr ist rum…

Themen: Allgemeines, Alltag & Gesellschaft, Events
von: Shanky-TMW am 31 Dezember 2009 um 9:44 Uhr

…und das neue fängt bald an. Mach et jut 2009 - Hallo 2010

Und nun eien kleine Rückblende:

Nach dem querelen meines Umzugs letzten Jahres und den neuen Schwierigkeiten, kamen neue Schwierigkeiten. Vor allem die ARGE hat mir stark zugesetzt, sogar bei meinem Hausverkauf. Das alte Haus bin ich mit etlichen Schwierigkeiten Dank dieser Behörde dann doch los geworden - aber mit der Aufdlage den Erlös aufzubrauchen.

Davor war ich weiterhin noch 5 Monate dank dem Behördenmikado mit von der Tafel abhängig. Eine Privat-Inso gefördert auch wegen dem Mist konnt ich grad noch so eben vermeiden.

Wegen der ARGEn Zeiten mit der ARGE und der BA hab ich vor Ort eine neue Erwerbslosen Initiative gegründet. Helfer finden sich leider nur schleppend, aber es wird schon denk ich. Ist etwas einfacher als meine damaligen Ein-Mann Landaktivitäten.

Meine restlichen Sachen die ich hier haben wollte, sind nun endlich auch da. Hat mich einige Mühen gekostet das alles zu managen, aber das wäre erledigt.

Mein ISP hat mich mehrfach genervt und mir dank Automatischer Vorgänge zweimal die Telefonleitung gekappt. Ich werde mich bei nächster Gelegenheit auch dank des schlechten Services und den Dingen die bei meinem Umzug da wegen Falschberatung und anderer Kinkerlitzchen nach etwas neuem Umsehen sobald ich aus dem Vertrag raus komm.

Jobmäßig schaut es nach wie vor Mau aus. Auch 400 EUR Jobs wachsen hier nicht gerade auf Bäumen. Die Wirtschafts- & Finanzkriese hält diese Stadt voll im Griff. Auch Ideen für Selbsständigkeit sind einfach in Rauch aufgegangen. Es fehlt einfach am finanziellen und das was mir vorschwebte gibts hier viel zu häufig.

Weitere Anstrengungen mich berufsmäßig weiter zu bilden, umzuschulen und was sonst noch nötig wäre blieben im Sande stecken. die BA hätte die Möglichkeit gehabt mich zu fördern, wurde aber Dank Weisung von ganz oben nicht bewilligt außer ich hätte Altenpflege gemacht. Toll, ein Beruf der mir nicht liegt udn in dem ich ohne Berufserfahrung mit meinem Alter neu durchstarten kann, noch dazu wo viele aus dem Bereich Arbeitslos herum rennen oder in die untersten Lohnsegmente gedrückt werden. Keine guten Aussichten und eine Förderung die meien bisherigen Berufserfahrungen einbringen würde udn die ich auch später mit bei Bewerbungen vorbringen würde wäre wirklich Sinnvoller. Auf der anderne Seite muß ich feststellen das ich für diverse Förderprogrammen entweder zu Alt oder noch zu jung bin, oder generell nur Schulasbgänger gefördert werden (egal ob BA, ARGE oder ESF - Bafög scheidet mit meinem alter eh aus). Und andere Wege sind und waren für mich schlichtweg nicht bezahlbar. Man hängt als um die 40 Jähriger damit schlichtweg in dieser Stadt völlig in der Luft. Einziger Weg wäre noch ein Beratungsgespräch über die IHK, von dem ich mir aber kaum noch was erhoffe.

Meine Beziehung wegen der ich auch mit hier her gezogen bin hat sich immer weiter in Rauch aufgelöst, Nicht schön, aber nicht zu ändern.

Da ich mein Auto auch aus Kostengründen letztes Jahr schon abgeschafft hatte, bin ich nun nach dem Hausverkauf wieder ein wenig mobiler, nachdem ich mir einen Motorroller zugelgt habe. Gut, ein etwas günstigeres Mopedauto wegen der nicht mehr anfallenden KFZ Steuern, TÜV/ASU, Umweltplaketten und Versicherung wär mir als reines Stadtgefährt lieber gewesen, um damit auch bei jedem Wetter trocken zu fahren (vor allem die Piaggio APE 50 hats mir als verkappten Nostalgiker angetan, und nein: Alberto Pizzen wollt ich mit dem Ding sicher nicht ausfahren ;-) ) - blieb aber dennoch leider unbezahlbar.

Ich hab mich in der Stadt gut eingelebt. Es fehlt noch ein wenig mehr Bekanntenkreis, ein Job und ein paar Kleinigkeiten. Aber sowas braucht halt Zeit und geht nie über Nacht.

Meinem Rechner brannte dank eines defekten Netzteils das Mainboard durch. Gut das ich noch einen Ersatz hatte, den ich eigentlich für ein anderes Projekt nutzen wollte. Abgesehn von dem Mainboard und dem Netzteil war der Rest noch voll Intakt. Dennoch sehr ärgerlich das ganze. Das mir eine der Partitionen meiner lokalen Festplatten dadurch teilweise abhanden gekommen ist war auch nciht so berauschend.

Die Rollenspielgruppe, die letztes Jahr gut anlief, verlief dies Jahr schleppend bevor sich das ganze nun endgültig auflöste. Ich muß mich hier weiter umschauen und in der Richtung neu orientieren. Ich mag das Hobby nicht aufgeben.

Dank des Bahnhofs in der Stadt, hab ich nun auch jede menge Gelegenheit vor Ort und per Bahn diverse Mittelaltermärkte und ähnliche Dinge abzuklappern. Diesen Luxus hat ich in Hessen vorher nicht in der tiefsten Provinz.

Und nun zum Jahreswechsel bin ich wieder da, wo ich letztes Jahr war - halt schlimmer, ich bin kein ALG1 Aufstocker mehr, da seit Anfang November darauf mein Anspruch ausgelaufen ist. Nun ärger ich mcih nur noch mit der ARGE wieder herum und nach über einen Monat Antragsstellungsquärelen ist immer noch nix entschieden.

Das Ende meiner Kurz-Zusammenfassung von dem Jahr. Und damit geh ich nun ins nächste Jahr. Keine schönen, eher sehr trüben Aussichten, mit wieder ungewissem Ausgang. Dennoch:

Ein schönes neues Jahr jedem der hier landet

ARGEnZirkus: Du kommst hier net rein…

Themen: Aemter & Arbeitslos, Allgemeines, Alltag & Gesellschaft
von: Shanky-TMW am 28 Dezember 2009 um 2:49 Uhr

…oder wie man von Türstehern gar nicht erst in die Festung gelassen wird.

Eine kleine Geschichte unserer Freundlichen Zeit, die mir da passiert ist. Da zieht es mich mal wieder zur ARGE um ein paar Unterlagen noch gegen Empfangsbestätigung abzugeben (schlechte erfahrungen erfordern besonderes handeln). Doch leider hat man auch andere Verpflichtungen und ich komm nicht drumrum per Bus leider doch auf den letzten Drücker fahren zu müssen. Nichtsahnend das auch noch ein Stau in der Innenstadt ausgerechnet meinen Bus 15 Minuten festhält. Schön, normalereise wär ich damit noch um 11:50 Uhr etwa dort gewesen, nun wurde 12:05 Uhr draus - 5 Minuten nach ARGE-Öffnungszeit. Na schön, also was solls, da ich ohnhin schon vor deren tür stehe hab ich ja vielleicht noch Glück und man läßt mich noch rein und wegen der Kleinigkeit hinten anstehn.

Im Warteraum der ARGE (grad mal 1,5 mal so groß wie mein Wohnzimmer) trampeln sich um die Mittagszeit immer noch so um die 30 Leute auf die Füße und ich mach mich auf einen langen Nachmittag gefasst weil ich feststellen muß das die Tür noch offen ist. Doch kaum husch ich durch die Tür um den Nummernautomaten anzusteuern werd ich grob von einem der Sicherheitsfuzzis aufgehalten und umgehend und ziemlich barsch wieder zur Tür heraus befördert. Der Tonfall war alles andere als freundlich und nachdem ich mir seinen Namen wegen der doch recht rüden Art und Weise geben lassen wollte, sogar noch pampig.

Hinter mir wurde dann auch prompt abgeschlossen und sich davor postiert um die letzten Leute so raus zu lassen, die abgefertigt wurden. Und weit und breit war außer mir ohnehin niemand vor der Tür. Schön das man auch in den ARGEn sehr Kundenfreundlich ist, noch viel besser in der Zeit zwischen den Jahren. Anscheinend war die Weihnachtsfeier des Wachhundes besonders schlecht verlaufen, wer weiß. Gut, ich versteh ja das die Leute um 12 Feierabend machen wollen, aber das man jemanden in dem Ton kommt halt ich schon für ziemlich bescheiden. Ich bin weder Schwerverbrecher noch hab ich dort irgendwelche Unruhen oder Prügeleien angefangen, dennnoch hat ich den Eindruck das der Sicherheits(Cave)mann am liebsten noch einen Schlagstock und die berechtigung zur Leibesvisitation gefehlt hat.

Sehr Kundenfreundlich - vor allem wenn man friedlich ist. Da sind selbst schroffere Diskothekentürsteher umgänglicher als das was ich da heut erleben durfte. Wenn sie soziale Unruhen in Gestallt von mehr als nur Protestierenden Erworbslosen erwarten, auf diese Weise fördern sie es noch. Es wird Zeit das wir Erwerbslosen wie eine Wand aufstehen um zu zeigen das wir auch Menschen sind und keine Schwerstverbrecher.

Weihnachtszeit, besinnliche Zeit?

Themen: Aemter & Arbeitslos, Allgemeines, Alltag & Gesellschaft, Events, Soziales, Weihnachten
von: Shanky-TMW am 25 Dezember 2009 um 7:44 Uhr

Oder kommt einen das nur so vor?

Jedes Jahr aufs neue feiern wir alle Weihnachten, das Fest der Familie, für die Kinder, die Zeit zur besinnlichkeit. Man sitzt im Kreis der Familie, läßt sich verwöhnen und genießt die schöne Zeit. Jeder macht dies. Wirklich jeder? Nun, ich mag diesen ganzen Monat so eigentlich nicht wirklich. Weihnachten ist verkommen zu einem Webebasierendem Konsummoloch, Geschenke gehören zur Pflicht. Aber das ist nur meine Ansicht. Auf der anderen Seite sieht man nur Bilder und hört nur Geschichten über glückliche Menschen udn vor allem fröhliche Kinder. Doch was ist mit dem Rest, den vergessenen? Ja, den Menschen denen es auch in diesen Zeiten nicht allzu gut geht? schaun wir doch mal:

Auf PR-Sozial, dem Presseportal des ELO-Forums findet sich folgendes:

Quelle: PR-Sozial - Fünf Jahre Hartz IV sind fünfmal traurige Weihnachten

Bonn – Das Erwerbslosen Forum Deutschland hat darauf aufmerksam gemacht, dass fünf Jahre Hartz IV fünfmal traurige Weihnachten für die meisten Betroffenen bedeuten. Dabei sind besonders Kinder und Jugendliche die eigentlichen Verlierer. So müsste für ein gebrauchtes Fahrrad in Höhe von 50 Euro mehrere Jahre gespart werden, bzw. Eltern müssten auf vieles notwendige verzichten, um ihren Kindern dennoch ein äußerst bescheidenes Weihnachtsfest zu ermöglichen. Alleinstehende und Familien mit einer alleinerziehenden Mutter (Vater) könnten vielfach überhaupt keine Weihnachten feiern, da der Hartz IV-Eckregelsatz keinen Spielraum für etwaige Ansparung bietet.

„Die flächendeckende Vertafelung und die Zunahme der Flaschensammler in der Bundesrepublik ist das grausige Abbild der durch die “angebliche Arbeitsmarktreform” künstlich geschaffenen Armut. Wer in diesen Zeiten ernsthaft Steuererleichterungen für Besserverdienende fordert, will eigentlich die Schere zwischen Arm und Reich nur noch weiter auseinanderklaffen lassen, so Martin Behrsing, Sprecher des Erwerbslosen Forum Deutschland….

Das trifft den Zahn der Zeit, gerade um die Weihnachtszeit vollends. JEDER, der nur in irgendeiner Form von Hartz4 abhängig ist, als vollzeit Arbeitsloser, als Aufstocker vom Arbeitslosengeld oder sogar als Aufstocker aus einem Job heraus kennt diese Lage, die nur einen Schriett weit entfernt von den Sozialempfängern udn noch einen weiteren Schritt zu den Obdachlosen entfernt zu sein scheint. Aber es gibt noch mehr aufbauende Berichte für Weihnachten in diesem Land, unter anderem von “Hilfe für Nachbarn e.V.” mit einem Ausschnitt über eine Rentnerin:

Quelle: Hilfe für NAchbarn e.V. - Gelebte Solidarität bekämpft Armut

…Selb – Armut ist nicht unbedingt sichtbar. Viele Betroffene schämen sich und wollen ihre Not im Verborgenen halten. „Armut hat viele Gesichter“, betont Otto Bayreuther vom Diakonischen Werk Selb-Wunsiedel bei der Auftaktveranstaltung von Hilfe für Nachbarn. Die gemeinsame Aktion von Frankenpost und Sparkassen in Hochfranken startete am Mittwoch in Selb.

Bayreuther schildert die Situation einer allein lebenden älteren Frau, die versucht, mit ihrer kleinen Rente ohne fremde Hilfe auszukommen. Im Laufe der Zeit häufen sich die Stromschulden. Eines Tages wird abgeschaltet. „Als unsere Sozialarbeiterin mit dieser Dame in Kontakt kam, lebte sie bereits seit einem halben Jahr ohne Strom. Sie konnte kein Essen kochen, keine Wäsche waschen, nicht heizen. Für ein, zwei Stunden am Tag durfte die Betroffene zum Nachbarn gehen, um sich aufzuwärmen.“

Bewusst berichtet Bayreuther nicht von spektakulären Fällen, wo die Not offensichtlich ist. „Hilfe für Nachbarn unterstützt aber eben nicht nur in den großen Fällen die Betroffenen, sondern gewährt auch bei den kleineren Problemen vielfältige Hilfe, lindert die größte Not.“

Deutschland sei ein wohlhabendes Land. Der gesamtgesellschaftliche Reichtum sei in den vergangenen Jahren immer weiter angestiegen. „Aber längst nicht alle Menschen haben an dieser Entwicklung Anteil. Die Zahl der Menschen, die in Armut leben, nimmt zu.“ Besonders erschreckend findet Bayreuther, dass in Deutschland 2,2 Millionen Kinder und Jugendliche von Armut betroffen sind….

Da ist man doch beruhigt, das es unserem reichen Land insgesammt doch gut geht. Kinder fallen in immer tiefere Löcher aus deren Eltern sich besher auch nciht befreien konnten. Schön auch das jeder an diese Menschen denkt. Schöne besinnliche Weihnachtszeit, man hat es ja so gut. Doch wenn ich sowas alles lese, und mir wird viel an solchen Materialien zugetragen oder ich sehen und erlebe es selbst, da kommt in dieser Weihnachtszeit bei mir keine besinnlichkeit mehr auf. Schon lange ist dieses Gefühl für mich Vergangenheit und auch Berichte wie der über einen von Hartz4 lebende Familie lassen es nur noch schneller ersticken:

Quelle: Kirchenseite.de - Weihnachten mit Hartz IV

Oldenburger Land. Die meisten Familien stecken in diesen Tagen in den letzten Weihnachtsvorbereitungen. Doch nicht überall sorgt das nahende Fest für besinnliche Vorweihnachtsstimmung bei Tee und Gebäck. Besonders für Familien, die von Hartz IV leben, können die Vorbereitungen zum Alptraum werden. “Kirche+Leben” hat eine Familie im Oldenburgischen besucht.

Erika Müller (Name von der Redaktion geändert) weint. Sie presst die Handflächen vors Gesicht. Ein paar Sekunden schweigt die 41-jährige Mutter. Dann streicht sie eine blonde Strähne zur Seite und reibt sich mit einem Taschentuch die geröteten Wangen. “Entschuldigung”, sagt sie. “Manchmal kann ich einfach nicht anders, weil es ja doch nie besser wird.”

Sie zuckt mit den Schultern. Von draußen schaut die Familienkatze in die Küche. Nur noch zwei Wochen, dann ist Heiligabend – und Erika Müller weiß noch nicht genau, wie sie das mit den Geschenken für fünf Kinder und fast ohne Geld machen soll.

Die ganze Wahrheit

Sie könne wohl reden, aber nur anonym. Auch der genau Wohnort der Familie soll nicht bekannt werden. Nur soviel: Die Familie lebt in einer Neubausiedlung in Südoldenburg. Dafür will Erika Müller die ganze Wahrheit erzählen. Wie man sich als Hartz IV-Empfängerin zu Weihnachten fühlt. Aber vielleicht hat sie sich das einfacher vorgestellt. Als sie von Heiligabend anfängt, brechen die Tränen aus ihr heraus.

Anfangs spricht sie ruhig, schimpft nur ab und zu. Darüber, wie alles anfing. Das “Dilemma”, wie sie es nennt. Eine Geschichte von Schulden und Arbeitslosigkeit. Mehr als zehn Jahre sei ihr Mann schon berufsunfähig. Sie selbst habe mit den Kindern genug zu tun. Woher soll da Geld kommen?

Erika Müller regt sich auf. Über die Ungerechtigkeit des Lebens, das Gerede der Nachbarn, darüber, wie die Kinder in der Schule oder im Sportverein ausgegrenzt würden….

Wenn man den gesammten Bericht gelesen hat weiß man, wan einen warm ums Herz wird. Nämlich davon diejenigen mit Schimpf und schande vom Planeten zu verjagen, die dieses Volksverbrechen Namens Hartz4 und Agenda 2010 verbrochen, befürwortet, gefördert und weitergeführt haben. die Nutznießer in der Politik udn der Wirtschaft die sich am Elend der Bevölkerung ergötzen und ohne Schuldgefühle zu haben nun vor der großen Weihnachtsgans sitzen, die sie sich von unseren Steuergeldern zusammen geschnorrt haben. Wohlweislich den Spiegel der Realität, wie er in der Frankenpost beschrieben wird, unter dem Teppich gekehrt:

Quelle: Frankenpost - Reiche und Arme

…Was wir sehen, falls wir sehen wollen, ist beschämend für unsere Gesellschaft. Die Schere zwischen Arm und Reich öffnet sich immer weiter. Und das hat Folgen, die sich nicht nur an Weihnachtsgeschenken fest machen lassen. Schlimmer ist die Kluft, die sich innerhalb der Gesellschaft auftut. Probleme, die es schon immer gegeben hat, potenzieren sich. Neid auf der einen, Überheblichkeit auf der anderen Seite schaukeln sich hoch. Toleranz steht nur noch auf dem Papier, und das Gebot vom “leben und leben lassen” verkommt zum bloßen, inhaltslosen Gerede.

Doch schlimmer noch: Millionen von Arbeitslosen und Hartz-IV-Empfängern sowie ein ganzes Heer von Geringverdienern werden die ohnehin strapazierte Rentenversicherung in nicht allzu ferner Zukunft zum Implodieren bringen. Dann wird sich vieles von dem rächen, von dem wir glauben, es uns jetzt noch leisten zu können. Die soziale Spaltung dieses Landes, von manchem gewünscht, von anderen einfach so hingenommen, hat brisante Folgen. Unsere Kinder und Enkel werden die Suppe auslöffeln müssen, die wir ihnen jetzt einbrocken.

Die globale Wirtschaftskrise hat die Welt und damit auch Deutschland an den Rand des Abgrunds gebracht. Allein die Gier nach immer mehr Mammon hat ganze Staaten ruiniert, die private Altersvorsorge von Zigtausenden ausradiert, hat Hunderttausende von Arbeitsplätzen vernichtet und genauso viel Existenzen zerstört. Der “Erfolg”: Die Armen in diesem Land wurden und werden immer ärmer, die Reichen hingegen immer reicher. Doch hüten wir uns. Der Volksmund weiß es: Der Krug geht so lange zum Brunnen, bis er bricht…

Und nun, was bleibt als nach all dem besinnliche Feiertage zu wünschen. Nein, bei mir kommt hier keine Freude auf bei soviel Elend im Land. Es sind alles keine Einzelfälle mehr und vieles ist seit Jahren gewachsen und es wächst weiter. Spenden, Suppenküchen und Armutsspeisung. Plus die vermehrung der Tafel und neueinführung der Foodbanks - wie weit runter soll das noch führen?

Ein gesegnetes, und vor allem nachdenkliches, Weihnachtsfest wünsch ich.

Der ARGEnzirkus geht weiter…

Themen: Aemter & Arbeitslos, Allgemeines, Alltag & Gesellschaft
von: Shanky-TMW am 19 Dezember 2009 um 8:37 Uhr

…wär ja auch zu schön gewesen wenn alles glatt laufen würde.

Nachdem ich meine Grippe jetzt halbwegs wieder auskurriert habe, die mich letzte Woche umgehauen hat (nein, kein oink’Schnupfen ;-) ) kann ich mich wieder voll auf die Unsinnigkeiten stürzen die beim letzten termin über mich her rollten, um das letzte Post anzuknüpfen (siehe –> HIER <–).

Mein Antragsabgabetermin verlief shconmal insofern schlecht, das sich niemand fand der dorthin mitging. Das war mehr als schlecht und sollte auch schlecht bleiben. Zuerst einmal durfte ich feststellen, das mein dafür zuständiger Sachbearbeiter gar nciht da war. Praktisch das man dies nicht auch Schriftlich mitteilte, dann ging es los, die Vertretung irgendwoanders im Gebäude und das Büro mußt ich ers suchen. Das ich damit zu spät zu dem Termin kam nahm der überaus unfreundlich erscheinende Mensch dann zum Anlass dieses gleich zu monieren. Gut, cih wies ihn darauf hin das man mcih hierüber auch nciht in Kenntnis gesetzt hat und ich dementsprechend suchen mußte.

Der Rest von dem Gespräch entwickelte sich in einer seltsamen stupiden Büroart, es wurde moniert das ich noch ncihts Unterschrieben hätte, so als wäre es selbstverständlich das ungeklärt ob das überhaupt alles so uin Ordnung gehen würde gleich fertig Unterschrieben abgegeben würde. Einege weitere Speitzfindigkeiten in einem etwas barschem Tonfall später lies mich ahnen, das ich es hier mit einem zähen Brocken zu tun habe. Es macht ja imemr spaß gleich von Anfang an Abwertend behandelt zu werden. Na schön, das übliche Prozedere udn plötzlich kamen wir zu meinem Kontoauszug, den ich geschwärzt vorlegte. ISt eigentlich kein Problem, udn es gibt auch ein BSG Urteil deswegen das mir solche Freiheiten erlaubt. Dennoch wurde es gleich zurück gewiesen udn nach einem kurzen Dialog hin und her, bei der sich der Mann auf ein Bayrisches LSG Urteil stützen wollte. Unfassbar, da werden Bundessozialgerichtsurteile in Frage gestellt und der Hoheitliche Aspekt des Bayrischen Freistaates darüber gestellt. Dázu kamen dann noch, das man NAchweise über den Verbleib meines Vermögens erwartete der letzten 6 Monate (wegen Hausverkauf damals) udn wegen meiner weigerung einen Ungeschwärzten Kontoauszug vor zu legen bot er mir im Büro ohne inhaltung von Fristen an, gleich eien ablehnung auszudrucken. Wenn ich nciht allein gewesen wär hät ich den Mann die Entscheidung überlassen und eine Dienstfachaufsichtsbeschwerde nach Nürnberg eingereicht neben dem Wiederspruch. Doch Aussage gegen Aussage kommt bei sowas für den Erwerbslosen nie gut, ist eher ein Schuss nach hinten.

Alles im allem hab ich bis nach Wehnachten Zeit rechnungsauflistungen zu machen, wobei ich den guten Mann auch noch darauf hinweisen mußte das es auch Vermögensfreibeträge gibt. Ich bin also nciht verpflichtet für alles Rechenschaft abzulegen, und da ich immer noch in der selben wohnung lebe udn sich bis auf die Nebenkostenerhöhung sonst ncihts geändert hat, den Leuten von der Leistungsabteilung dieser Umstand bekannt und diese eigentlich selbst nachrechnen können was in den letzten Monaten passiert ist, übernehm ich diese Arbeit gerne .. udn als Nachschlag kommt noch ein kleiner unscheinbarer Karton, der neben einigen notwendigen Anschaffungen noch sämtliche kleinen Kassenzettel enthält. Sollte mir dieser Mensch bei einem nächsten termin quer kommen wollen kipp ich diesen Karton kurzerhand auf dem Schreibtisch aus udn damit wäre meiner Mitwirkungspflicht genüge getan. Ich bin nciht dazuu da um deren Buchhaltung und Rechnungswesen zu übernehmen. Und auch den geschw. Kontoauszug bekommen sie mit dem Auszug des BSG überreicht, den ich leider nicht dabei hatte. Das dumme ist nur, das mein Antrag wohl erst im Januar entschieden wird wegen der Feiertage - da werden wieder harte Zeiten hoch kommen, udn das schon wieder im Dezember/Januar.

Gut, ich weiß woran ich bin, die Zeit des beschnüffelns ist vorbei. Und SBchen sollte sich warm anziehen. Ich mache diesen ARGEnzirkus so gar nicht erst mit und fahre diesmal gleich andere Geschütze auf. Gut, ich kann damit leben das gewisse Dinge nach geprüft werden, aber der Ton macht die Musik.

Der ARGEnzirkus geht wieder los….

Themen: Aemter & Arbeitslos, Allgemeines, Alltag & Gesellschaft
von: Shanky-TMW am 2 Dezember 2009 um 2:15 Uhr

…und ich bin wieder mitten drin. Nicht das ich je richtig weg war, aber es geht jetzt auch nicht um mein Engagement als Beistand und mein Vorantreiben der von mir angegründeten ELO Initiative hier vor Ort, sondern um mein jetzt wieder eigenes Hamsterlaufrad in dem System.

Nachdem ich letztesmal so schön vor gerechnet bekam, das man mir besondere Prüfungen auferlegen wolle nachdem mein Haus verkauft, sich die ARGE dank des leider unvermeidlichen Besitztums über Leistungsbezug als Darlehen vom Erlös auch noch ein Stück gesichert hat bin ich wieder soweit. Und da mein Leistungsanspruch auf das ohnehin schon recht niedrige ALG1 jetzt auch ausgelaufen ist, steht mir jetzt eben wieder ein neuer wechsel von (BA)bsurdistan nach ARGEnzirkus bevor.

Als erstes die Anmelderei, Nummer ziehen, aufgerufen werden, dann ein wenig BlaBla und Datenabgleich um dann den Termin der hiesigen Projektgruppe zu bekommen, durch den ich 3 Tage später erst meinen Antrag bekomme.
Projektgruppe mit neuem blabla und nochmaligem Datenabgleich inkl. eines Stellenvorschlags. Nichts außergewöhnliches und zweifelhaft das ich das überhaupt bekomme. Dazu noch befristet. Aber ich bekomme auch meien Antrag mit und einen Abgabetermin bei wieder jemand anderem von der Leistugsabteilung in 2 Wochen.
Ab hier gehts dann endlich wieder weiter. Denn nachdem der Antrag eingereicht ist werd ich wohl eine Einladug für meien Endgültigen Sachbearbeiter bekommen. Leider nciht mehr der, der letztesmal für mcih zuständig war. Der sei inzwischen ausgeschieden. Genaues weiß ich nciht, aberich denk mal vom geschätztem Alter her wäre eien Verrentung der Grund - oder auch ein ausgelaufener Arbeitsvertrag. Das ist ja inzwischen auch nicht mehr selten bei denen. Schön, dann plan ich noch bis zu 4 Wochen bearbeitungszeit ein bis Geld fließt oder doch noch abgelehnt wird.

Es wird spannend und ich muß sagen der Affenzirkus den man bei der Antragsstellung hier mitmachen muß istt umständlicher geworden im Vergleich zum Aufstockendem im letztem Jahr. Aber neue Arbeit ist auch nicht wirklich in Sicht und es wird wohl noch weniger werden. Das übliche Blabla vo wegen bei Zeitarbeitsfirmen bewerben jm dennoch an Jobs zu kommen, wieder eien Liste mit aktuellen Zeitarbeitsfirmen die ich auch aus den gelben Seiten raus filtern könnte und daneben noch eien doch leicht einknickende Sachbearbeiterin als ich dabei nebenher die aktuelle Lage seit Wirtschafts-/Finanzkriese erwähne - das spricht Bände.

Na mal weiter schauen was ich für mich weiter aus dem ARGEnzirkus berichten kann. Viel gutes war es ja bisher noch nie.

Kranke Politiker und Prominente…

Themen: Allgemeines, Alltag & Gesellschaft, Politik & Wirtschaft, TV
von: Shanky-TMW am 26 November 2009 um 7:40 Uhr

…kommen in die Nachrichten wenn es schon sonst nichts aufregendes zu berichten gibt. Und ja, mich nervt es weil es dabei oft um Kleinigkeiten geht. Wie unter anderem:

Am 24.09.2009 steht in den Zeitungen, den Online Berichterstattern und dudelt vorwärts und rückwärts den ganzen Tag im TV oder Radio das Horst Seehofer seien Teilnahme an der Corine-Verleihung abgesagt habe (siehe unter anderem –> Radio Charivari <–). Der so schwer erkrankte Ministerpräsident der CSU leide an einer leichten Magen-und-Darm-Verstimmung und habe zum Glück nichs ernstes. Gut zu Wissen das er mit dieser so gefährlichen erkrankung außer LEbensgefahr ist und ich mir gut vorstellen kann das sein größtes Problem jetzt wohl eher darin besteht, seinen Bauch wegen der Krämpfe zu halten und nciht mehr vom Topf runter zu kommen wenn er nicht gerade im Bett liegt um das auszukurieren. Mein Gott, gut das Politiker wegen jedem bisschen gleich einen Ärztestab, hochmodernen OP und eine eigene Etage mit einem Einzelzimmer in jedem Krankenhaus für sowas haben, während man den gewöhnlichen Arbeiter auf der Straße heutzutage schon mit Kündigung droht wenn er einmal hustet und es so ausschaut als müßte er mal deswegen zum Arzt oder wenigstens in dei Apotheke. Aber das ist den Medien nicht einmal eine einzige Zeile wert - womöglich aus Angst das sonst die Zeitungen Duetschlandweit mit den ganzen Einzeilern zu dick werden könnten vieleicht? Man entschuldige meine etwas bissige Ironie, aber mcih macht so etwas eher wütend als besorgt um den Ministerpräsiden. Wenn er jetzt wenigstens Krebs, einen Herzinfarkt oder was anderes bedrohlicheres gehabt hätte .. aber das?

Aber die Krönung umfassen die heutigen Nachrichten, da Oliver Pocher nun auch an der “Neuen Grippe” (im Volksmund auch als Schweinegrippe bekannt und von mir nur noch liebevoll als oink’Schnupfen betitelt) ist, aber trotzdem unbedingt als Pressewichtigen Aufhänger für seine Late-”Niete”-Show benutzt. Ob es an sinkenden Einschaltquoten liegt lass ich mal dahin gestellt, ich persönlich kann mit einer Gestallt wie Pocher selbst nichts anfangen wenn er gesund wäre. Er ist einfach nue platt, peinlich.und gähnend langweilig. Nein, er möchte nun seine Sendung nicht sausen lassen wegen dem bisschen Schweinegrippe und verspricht einen Interessanten (*gähn*) Abend aus der Quarantäne. Mal abgesehn das ih bezweifle das er wirklich m oink’Schnupfen leidet kann er sich in der normalen Arbeitswelt damit nun wirklich nicht halten. Noch dazu wenn nun mehrere Sendermitglieder erkranken, er auch noch vom Arbeitgeber belangt werden kann deswegen, macht es mir diese Schmierige TV Gestallt um keinen Deut Sympathischer. (siehe dazu auch –> N24: Pocher moderiert trotz Schweinegrippe <–).

An diesen Beispielen sieht man es ganz deutlich was und wen die Medien wie im Auge behalten udn wofür. Die einen kommen wegen jedem Furz in die Medien und die anderen Nutzen schamlos jedes noch so peinliche Thema um gewaltsam und schlimmer als Kleine Kinder um jeden Preis Aufmerksamkeit zu bekommen.

Verdrehte Welt, diese Medienlandschaft. Aber es gibt ja auch Ausnahmen, die aber sehr sehr weit gestreut vorzufinden sind, wie zB. diesen etwas älteren Bericht in der –> RP Online: Immer mehr Prommis bekennen sich zu Krebs… <–. Ob bei einigen auch hier die (von mir Persönlich als Krankheit eingestufte) Publicity-Geilheit mit gewirkt hat .. man weiß es nicht. Doch der Bericht macht auf recht Anschauliche Weise klar, das auch Prominennte nur Menschen sind und zuweilen an echten Erkrankungen leiden. Das man als Quasi Ikone auch noch so tun muß als wäre man immer kern gesund und nichts kann einen umhauen erkennt man allein schon am Titel des Berichts über dei Sendung “Menschen bei Maischberger” in der Prominente ganz offen über Ihre eigenen schweren Erkrankungen berichteten. Ich erinner mich noch, das man dies nicht den ganzen Tag hinauf und hinunter gedudelt hat - und auch Tage/Wochen später dann wie vom Medienerdboden verschluckt in vergessenheit geraten ist. Aber dennoch finde ich gerade sowas wesentlich interessanter und ehrlicher als das was jetzt mit Seehofer und Pocher in den Medien veröffentlicht wird.

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