BZA und die 10 verbogenen Wahrheiten der Zeitarbeit…
…bestimmt, aber bei mir gibts nur die harte bittere Wahrheit. Wer diese nicht lesen möchte sollte ab hier gleich aufhören und zu einen anderen Eintrag wechseln. Denn ich werde mit bestimmt kein Blatt vor den Mund nehmen.
Zur Zeit schaut es eher so aus, das es in der Branche dank der Wirtschafts- & Finanzkriese komplett abwärts geht (siehe –> HIER <– und –> HIER <–). Und ja, die Zeitarbeit hat einen ziemlich besch…eidenen Ruf, und das nicht mal zu unrecht. Da ist es klar das man immer mal wieder die Werbetrommel rühren muß, und wer kann das wohl besser als der “Bundesverband Zeitarbeit (BZA)”? Diese haben im März 2009 erst auf Ihrer Seite ein kleines Propagandaspecial gestartet Namens:
Fakten statt Propaganda - Zehn Wahrheiten über Zeitarbeit
Ich werd darauf jetzt nicht im einzelnen eingehen, denn diese sind trotz weiter einknickender Branche noch bemühter den Ruf der Branche zu retten und uns dieses Leihsklavensystem erst richtig schmackhaft zu machen indem Sie aus eben diesen 10 Fakten noch zu einer Art FAQ mit dem schönen Titel
Populäre Vorwürfe der Zeitarbeitsgegner - und die Realität (PDF)
mi April 2009 ausgearbeitet, das unter den Zeitarbeitsfirmen auch als Aushang dienen soll. Fakt ist, das man in diesem Pampflet, anders möchte ich dieses Lügengebilde gar nicht bezeichnen, so ziemlich alles schönredet oder verdreht um die Tatsachen zu verschleiern. Gut, ich hab oben ja schon gesagt das ich mir diesen Text vornehmen werde, also mach ich das jetzt, Punkt für Punkt.
„Zeitarbeit ist prekäre, schlecht bezahlte und unsichere Beschäftigung.“
Das ist dehfinitiv richtig, aber die Gegenüberstellung und der BZA sieht das ganz anders:
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Hinter Zeitarbeit stehen ausschließlich sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse.
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Zeitarbeit unterliegt vollständig dem allgemeinen deutschen Arbeitsrecht. So gibt es etwa kein spezielles Kündigungsrecht nur für die Zeitarbeitsbranche.
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Die Bezahlung von Zeitarbeitnehmern basiert zu 100 Prozent auf eigenen Tarifverträgen für die Zeitarbeitsbranche – in der Regel abgeschlossen zwischen Arbeitgeberverbänden und Gewerkschaften.
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Das niedrigste BZA-Einstiegsgehalt für Ungelernte liegt bei 7,38 pro Stunde (Entgeltgruppe 1/West), begehrte Controller können 75.000 Euro im Jahr und mehr verdienen.
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Zeitarbeit steht für die gesamte Fülle des Arbeitslebens: Hilfsarbeiter, Schlosser, Buchhalter, Ingenieure oder IT-Experten.
Ja, sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse nach Dienstleistungsbranche Zeitarbeit. Den ersten 1,5 Punkten kann man so tatsächlich zustimmen. Aber das mit dem besonderem Kündigungsrecht ist der blanke Hohn. Sicher ist auch nciht gelogen das man kein spezielles Recht dafür geschaffen hat, man verbiegt hierzu einfach nur das Sonderkündigungsrecht für Arbeitsstellen und unsicheren Bedingungen die man gerade hier permanent anwendet. eine Kündigungsfrist von 4 Wochen ist in dieser Branche nach der Probezeit auf Dauer normal und kann nicht angefochten werden. DAS ist der bittere Fakt dabei.
Was die 100% eigenen Tarifverträgen angeht sollte man erst einmal einen Blick auf das 2te Arbeitnehmer Überlassungsgesetz werfen. In diesem steht unter anderem festgeschrieben, das man einem Leiharbeiter im Einsatz seinen Lohn 1:1 zu den im Entleiherbetrieb üblichen Lohn zu zahlen hätte, außer eben es wird über einen gesonderten Mantetarif geregelt. Allein aus diesem Grund gibt es überhaupt die Tarifverbände um genau diese Arbeitsrechte aushebeln zu können, auch den Lohn zu drücken udn auch die Sonderkpnditionen zu verringern, angefangen vom Urlaubsanspruch bis hin zu geringeren Schicht- und Nachtzulagen. Wenn man sich das auf der Zunge zergehen läßt sollte man meinen, das man in Zeitarbeitsfirmen OHNE einen Tarifvertrag, der deswegen an das Arbeitnehmerüberlassungsgesetz gebunden ist besser dran ist. Aber wo findet man noch eien solche Zeitarbeitsfirma? Diese sind seit der Einführung dieses 2ten abgeänderten Gesetzes im Jahre 2002 in relativ kurzer Zeit vom Markt gefegt worden.
Daneben gilt: wer in einer Zeitarbeitsfirma arbeitet muß sich darauf einstellen immer möglichst mit untersten Verdienstsegment zu Arbeiten, da selbst Berufsnahe Tätigkeiten bei Facharbeiten in der Regel als Hilfsarbeit gekennzeichnet werden. Diese Schiebereien können beliebig dank der am Vertragsende enthaltenen Salvatorischen Klausel zum nochmaligem Lohndumping innerhalb der Zeitarbeitsbranche angewendet werden. Ich kenne KEINEN Zeitarbeiter der ein Durchschnittliches Jahresgehalt von 75.000 sein Eigen nennen kann, auch habe ich bis heute nie von jemanden gehört der diese sagenhafte Summe jemals verdient hat. Selbst Familienväter mit Kindern kommen allenfalls auf die schon hohe Summe von bis zu etwa 25.000 EUR im Jahr wenn sie entsprechend hoch gestuft wurden in der Entgelttabelle. Aber es wird ja auch nur gesagt das das möglich ist.
Das in der Zeitarbeit tatsächlich alle Arten von Berufsgruppen vertreten sind vom Hilfsarbeiter bis hin zum Facharbeiter und Akademiker entspricht allerdings der Wahrheit. Das man aber tatsächlich auch fast nur normalen Hilfsjobs über die Schiene Zeitarbeit, Politisch wie auch von Konzernen Wirtschaftlich gewollt, bekommt und so die Menschen bewußt in die Armut trotz Vollzeitjob treibt verschweigt man hier Wohlwollend.
Fakt bleibt: Zeitarbeit ist und bleibt arbeiten am rande seiner psychischen Belastbarkeit mit schlechter Bezahlung und ständig mit einem Bein in der Arbeitslosigkeit.
„Zeitarbeit verdrängt Stammarbeitsplätze.“
Zeitarbeit verdrängt keine Stammbelegschaft. Denn Zeitarbeit wird lediglich von einem Bruchteil deutscher Unternehmen genutzt, dort auch nur in bestimmten Bereichen und in der Regel nur über einen begrenzten Zeitraum. Unterm Strich sind gerade einmal 1,4 Prozent aller Erwerbstätigen in Deutschland Zeitarbeitnehmer – der Anteil der Zeitarbeit am gesamten Arbeitsmarkt ist also gering. Selbst die gewerkschaftsnahe Hans-Böckler-Stiftung verneint diesen so genannten Substitutionseffekt.
Und genau das ist eine glatte Lüge. Fakt ist das in den Firmen immer weniger Festangestellt arbeiten und diese immer mehr durch Zeitarbeiter verdrängt wurden. Der Passus mit dem begrenzten Zeitraum ist seit den lockerungen des 2ten Arbeitnehmerüberlassungsgesetz ebenfalls Passee. Es ist durchaus üblich dauerhaft dieselben Stellen mit Zeitarbeitern zu besetzen, genauso wie es möglich ist vom 18ten Lebensjahr bis zum Rentenanfang über eine Zeitarbeitsfirnma im untersten Lohnsegment unter den in den Tarifverträgen für Zeitarbeit geltenden schlechten Konditionen zu Arbeiten OHNE jemals Lohnerhöhungen, Fortbildungen und auch sonst irgendwelche anderen Vorteile gegenüber eines Festangestellten nach normalem Arbeitsrecht zu bekommen. Das man offiziell 2008 bis Anfang zur Wirtschaftskriese angeblich nur 800.000 Zeitarbeiter insgesammt in Deutschland unter Vertrag hatte wage ich ebenfalls zu bezweifeln. Die Zahlen sind mit ziemlicher Sicherheit deutlich höher.
„Zeitarbeitnehmer verdienen viel weniger als die Stammbeschäftigten, mit denen sie zusammenarbeiten. Das ist ungerecht.“
Zeitarbeitnehmer werden nicht nach dem Tarif des Kundenunternehmens bezahlt, sondern nach einem Tarif der Zeitarbeitsbranche. Dieser ist oft tatsächlich niedriger. Da 65 Prozent der Zeitarbeitnehmer jedoch vorher ohne Arbeit waren - vor allem Hilfsarbeiter und Menschen mit Brüchen im Lebenslauf – ist der Vergleichsmaßstab für diese Beschäftigten jedoch nicht unbedingt der Lohn des Kollegen, sondern eher Arbeitslosengeld oder Hartz-IV. Da die Administration von Zeitarbeit ohnehin mit einer Vielzahl von Kosten verbunden ist (s. unten), würde „gleicher Lohn für gleiche Arbeit“ Zeitarbeit verteuern und so fast unmöglich machen – mit negativen Auswirkungen für die Kundenunternehmen und unsere Volkswirtschaft, die damit ein flexibles Instrument verlieren und einen internationalen Wettbewerbsnachteil erleiden würden. Zudem müssten Kundenunternehmen ihr komplettes Vergütungssystem offen legen – was sehr unrealistisch ist. Darüber hinaus ist der Einsatz in ein und demselben Kundenunternehmen in der Regel auf wenige Wochen oder Monate begrenzt.
Mal abgesehn davon das die Einleitung der Gegenüberstellung den tatsächlichen Gegebenheiten entspricht finde ich es eine Schande, das man diese Art der Menschenausbeute als besseres System und Chance gegenüber von Arbeitslosen, insbesondere aus dem Hartz4 Sektor bezeichnet. Allein dieser Passus ist eigentlich schon eine Diffarmierung der Menschenwürde. Mal davon abgesehen das der Hartz4 Regelsatz (inkl. dem Mietzuschuss) kaum niedriger ist als der Verdienst in einer Zeitarbeitsfirma und man als Leuiharbeiter auf Dauer in Deutschland nicht umhinkommt dennnoch Unterstützend Hartz4 zu beantragen um wenigstens einigermaßen über die Runden zu kommen empfinde ich diesen Abschnitt als persönliche Beleidigung gegenüber jedem Zeitarbeiter und Hartz4 Empfängers. Über das Prinzip gleicher Lohn für gleiche Arbeit habe ich im ersten Punkt schon geschrieben, warum man überhaupt Tarifstrukturen geschaffen hat um gerade dieses Gesetz auszuhebeln. Es stimmt schon das man Zeitarbeit gegenüber den Kunden so nahezu unmöglich machen würde, denn auch die Zeitarbeitsfirmen wollen als Firma ja irgendwo Gewinne machen. Aber das können Sie nur indem Sie die Löhne Ihrer Leiharbeiter so tief drücken wie nur irgend möglich.
Und das mit dem flexiblen Argument ist gar nicht mal so gelogen: Zeitarbeitsfirmen Produzieren absolut nichts, sie verleihen Arbeitskräfte - also Euch den Menschen. Es ist kein Wunder das man unter solchen Vorraussetzungen zu Recht von modernen Sklavenhandel spricht. Was die Kosten der Administration anbelangt: ein Zeitarbeiter kommt einem Entleiher finanziell auch nicht billiger als ein Festangestellter. Er sparrt sich eigentlich nur die Lohnfortzahlungen im Krankheitsfall, Ausfallzeiten durch Urlaub und Krankheiten da der Verleiher für Ersatz sorgen muß und noch so einige andere Dinge mehr. Und ja, wenn mal kein Bedarf an vielen Mitarbeitern besteht kann der Betrieb Kurzerhand den Vertrag kündigen und man ist als Leiharbeiter dort raus, niemand wurde trotz einiger Sparmaßnahmen gekündigt und hat so auch noch den Vorteil guter Publicity. Was will eine Firma mehr? Und es ist auch nicht so das die Festangestellten Administratoren in Leihbuden in Scharen dort arbeiten. Das steht in keinem Verhältnis zueinander.
Achja, eine Begrnzungspflicht auf wenige Monate gibt es, wie es dieser Artikel vorgaukeln könnte laut abgeänderten Arbeitnehmerüberlasssungsgesetz von 2002 nicht mehr. Es ist also durchaus möglich Jahrelang in nur einer Firma fest zu hängen wenn man dort gut arbeitet.
„Aber in Frankreich gibt es doch ‚gleichen Lohn für gleiche Arbeit’.“
Das stimmt, allerdings sind das deutsche und das französische System völlig verschieden. So vermitteln die französischen Zeitarbeitsunternehmen die Arbeitnehmer lediglich weiter. Damit endet auch das Vertragsverhältnis zwischen beiden Partnern. Nach dem Einsatz im Kundenunternehmen ist der Zeitarbeitnehmer automatisch arbeitslos. In Deutschland geht er in der Regel zurück in das Zeitarbeitsunternehmen, wo er angestellt ist und weiter seinen Lohn bezieht – auch bei Nichteinsatz, Krankheit, Urlaub oder Qualifizierungsmaßnahmen. Diese Kosten und Risiken müssen französische Zeitarbeitsunternehmen, die nur Vermittlungsagenturen sind, nicht abdecken.„Bei Nichteinsatz bekommen Zeitarbeitnehmer kein Geld.“
Dies ist rechtswidrig. Zeitarbeitnehmer erhalten einen festen Lohn auf der Basis einer vereinbarten regelmäßigen Arbeitszeit – unabhängig von der tatsächlichen Arbeitszeit, also auch bei Nichteinsatz.
Ich fasse die beiden Punkte der Einfachheit mal zusammen, da das Zweite indirekt eine wiederholung aus dem vorigem enthält. Schön das sie das bestätigen was tatsächlich Fakt ist. Aber wie funktioniert das mit den Kosten denn in Frankreich und müßte es dort Aufgrund der genauso teuren Administration der Leiharbeiter nicht auch “nicht machbar” sein - wie man es im Abschnitt vorher schon so schön beschrieben hat? Wer Aufmerksam mitliest merkt hier, das sich die BZA hier mehr als deutlich Wiederspricht. Denn eigentlich könnte man dieses auch so in Deutschland regeln. Dieses wurde aber nicht gewollt denn damit würden sich die Zeitarbeiter auf das reduzieren was man hierzulande als Private Arbeitsvermittler kennt. Apropos: diese Privaten Arbeitsvermittler in Deutschland arbeiten ebenfalls sehr eng mit Zeitarbeitsunternehmen zusammen. Bzw. sind Sie auch oft kleine Nebenzweige einer Zeitarbeitsbude um auf diesem Weg noch zusätzlich den Vermittlungsgutschein bei der BA oder der ARGE abgreifen zu können um sich nicht nur mit Mitarbeitern zu versorgen sondern auch mit dem Bagschisch aus dem Staat zu sanieren. das System gibt es also, es wurde hier halt wieder Trickreich anderwertig Ausgenutzt.
Aber zurück zum Kernpunkt dieses Absatzes. Man beziehe weiter seinen Lohn bei Nichtarbeit? In der Regel sollte es auch so sein, aber die meisten Leihbuden handeln hier ganz anders. Solang das Zeitkonto voll ist oder man Urlaubsanspruch hat mag dies Zutreffen. Aber leider ist die traurige Realität die, das man nur die Stunden bezahlt bekommt die man auch tatsächlich gearbeitet hat. Wenn man jeder Zeitarbeitsfirma allein schon wegen der Tatsache dicht machen würde weil sie an der Stelle gegen deutsches Arbeitsrecht verstoßen, würde es mindestens DREIVIERTEL dieser Firmen schlichtweg gar nicht mehr geben. In Sachen Krankheitsfall gibt es übrigens laut Tarifvertrag schon eine nette Klause die besagt, das die ersten zwei Wochen nicht gezahlt werden und man diese mit Hilfe der verminderten Krankenkassen Lohnersatzleistung überbrücken muß. Diese Praxis ist bittere Realität. Ganz zu schweigen davon das man von den besonderen in der Zeitarbeitsbranche üblichen Kündigungsrechten sofort Gebrauch macht wenn für diesen Mitarbeiter längere Zeit (in der Regel nach 14 Tagen) kein weiterer Auftrag in sicht wäre. Unter diesen Umständen können wir eigentlich auch das Französische Modell 1:1 in Deutschland einführen, da würde es den Leiharbeitern Finanziell während Ihrer Auftragsphasen wenigstens wesentlich besser gehen (so ungern ich dies auch als Zeitarbeitsgegner sagen muß).
„Von dem Honorar, das das Zeitarbeitsunternehmen vom Kundenunternehmen erhält, sieht der Arbeitnehmer nur die Hälfte.“
Die Differenz zwischen dem ausgezahlten Lohn für den Zeitarbeitnehmer und dem Honorar für das Zeitarbeitsunternehmen entspricht etwa dem Faktor 1,7 bis 2,2 - je nach Auftrag, Qualifikation des Arbeitnehmers, Kosten und Marktgegebenheiten. Neben dem Lohn für den Arbeitnehmer muss das Zeitarbeitsunternehmen von dem Honorar jedoch die Lohnnebenkosten, Lohnfortzahlung bei Urlaub, im Krankheitsfall und bei Nichteinsatz sowie alle anderen Unternehmenskosten - vor allem für die Vermittlung und die internen Mitarbeiter – bestreiten. Der tatsächliche Gewinn ist also wesentlich kleiner als suggeriert wird.
Hatten wir das nicht schonmal? Ja richtig, hier wird nochmal Explizit auf die Gewinne des Zeitarbeitsunternehmens eingegangen. Um es kurz zu machen: muß ich das wiederholen? Ob die Faktoren 1,7 bis 2,2 der Wahrheit entsprechen kann eh keiner so Wirklich nachviollziehen. Aber bezahlt wird man nach Qualifikation mit Ausname der fest verankerten Gehaltsstufentabelle eigentlich nie. MAn bewegt sich im Unterem Segment während die Abrechnung gegenüber den Auftraggebern, den entleihern so hoch wie möglich ausgehandelt wird. Nichts anderes ist es was man da macht. Ich glaube das ist mit Abstand der Artikel, der von all dem anderem Unfug der als Gegenüberstellung geschrieben wurde der Abschnitt, wo man Ausnahmslos die Wahrheit Ausgesagt hat. Fakt ist nämlich leider auch, das der Zeitarbeitsmarkt so überfüllt ist mittlerweile, das man nur noch mit günstigeren Angeboten gegenüber der Konkurrenz eine Chance hat einen Auftrag abzugreifen. Nachdem ich hier schon aufgeklärt habe das man als Menschenmaterial wenig bezahlt bekommt um noch möglichst viele Gewinne beim Auftraggeber zu erzielen versteht man hier wahrscheinlich auch besser warum man von modernen Sklavenhandel spricht, wenn es um Zeitarbeit geht. Nach diesem System in Deutschland geht es schlichtweg auch nicht anders. Und das ist das wohl traurigste daran und einer meiner Hauptgründe diesen Firmen so weitläufig wie nur möglich aus dem Weg zu gehen.
„In der Krise müssen Zeitarbeitnehmer ihre Arbeitszeitkonten abbummeln.“
Dies liegt in der Natur eines Arbeitszeitkontos, die in vielen Branchen üblich sind. Hat sich ein Arbeitnehmer in der Vergangenheit Plusstunden angearbeitet, werden diese in Zeiten des Nichteinsatzes abgeschmolzen. Dafür bekommt er weiter seinen festen Lohn ausgezahlt.
Auch dieser Abschnitt ist nichtmal gelogen. Aber warum braucht es ein solches Arbeitszeitkonto Überhaupt? Richtig, man zahlt die Überstunden erstmal ncih aus und schafft sich so erstmal für die Leuhbude ein zusätzliches Polster. Denn man kann festlegen ob man sich diese Stunden ausbezahlen läßt oder als Urlaub auf diesem Konto beläßt, bzw. eien halbe/halbe Regelung. So einen Wisch um das gleich bei Arbeitsvertragsunterzeichnung festzulegen bekommt man in jeder Leihbude vorgelegt. Etwas was man hier ein wenig unter den Teppich kehrt. Dazu kommt noch das man nur ein Zeitkonto von 150 Stunden haben darf udn ein Minuskonto von meist nur 50 Stunden. ei überzogenes Minuskonto hat zur Folge, das man in der Regel vor die Türe gesetzt wird und die fehlenden Stunden vom Restlohn auchn och abgezogen bekommt. In diese Bredulie kommt man meist, wenn man sich die Überstunden ohne Zeitarbeitskonto jeden Monat gleich auszahlen läßt dann auch schonmal Automatisch. Ein weiterer Umstand, den ich hier Erwähne ist die Tatsache das man IMMER laut Vertrag seinen Urlaub auf Abruf hat. Wenn man seinen Urlaub nicht gebucht hat ist man tatsächlich gezwungen den nächsten Einsatz auch aus dem Urlaub heraus anzutreten (bei Zuwiederhandlung hat dies ebenfaklls eine Küdigung wegen Arbeitsverweigerung zur folge .. auch das sollte man unter den Nachteilen gleich erwähnen). Und Dank der Überstunden ist es auch die einzige Art der Lohnfortzahlung die man bei Auftragsmangel erhält, ansonsten passiert das was ich weiter oben schon beschrieben habe: man bekommt diese Leerlaufzeiten nicht bezahlt und kurz darauf auch noch zum Dank für Treue Mitarbeit einen Freischein zur BA oder ARGE.
„Wenn keine Aufträge vorhanden sind, werden Zeitarbeitnehmer gleich entlassen.“
Es gibt keine (besondere) Verpflichtung für Zeitarbeitsunternehmen, Arbeitnehmer trotz Auftragsmangels weiter zu beschäftigen. Trotzdem ist jeder Arbeitgeber bemüht, seine Arbeitnehmer so lange wie möglich zu beschäftigen – schließlich verdient er mit ihnen sein Geld. Erst wenn es keine Beschäftigungsmöglichkeiten gibt, werden ordnungsgemäße, betriebsbedingte Kündigungen ausgesprochen, an die sogar höhere arbeitsrechtliche Maßstäbe angelegt werden, als in anderen Unternehmen: Dies betrifft vor allem den nötigen Nachweis, dass auf absehbare Zeit keine Aufträge vorhanden sind.
Diesen Abschnitt hätt ich auch einen Punkt vorher schon mit rein nehmen können. Deshalb um es kurz zu machen: JA, in gewisser Hinsicht ist das schon richtig. Aber Fakt ist: sobald man unbequem geworden ist, dieses Perfide System hinterfragt oder länger zu Erwartende Leerlaufzeiten ohne vollem Zeitkonto oder Urlaub hat sit man über kurz oder lang weg vom Fenster. Der Hinweis auf die sogenannten höheren Maßstäbe und Nachweise für auf absehbare Zeit bestehnde Auftragsmängel bei Kündigungen sind im übrigen dieselben wie sie auch bei Saisonarbeiten aller Art gelten. Und da diese Branche Permanent immer solche wechselnden Bedingungen für seien Arbeitnehmer hat ist es für eine Leiharbeitsfirma ein leichtes jemanden vor die Tür zu setzen, fast noch viel leichter als für Saisonarbeiten.
„Der Rückgang der Beschäftigtenzahlen steht für ‚Entlassungen’.“
Seit dem Sommer 2008 ist die Zahl der Beschäftigten in der Branche um 250.000 zurückgegangen. Dahinter stehen jedoch nicht nur Entlassungen, sondern auch befristete Arbeitsverhältnisse, die ausgelaufen sind. Aber auch von Kunden- oder anderen Unternehmen „fest“ übernommene Zeitarbeitnehmer fallen aus der Branchenstatistik automatisch heraus – dieser wichtige Aspekt von Zeitarbeit kam vor allem noch von August bis Oktober 2008 stark zum Tragen. Wie groß die Anteile von Entlassungen, ausgelaufenen Verträgen und Übernahmen am Rückgang der Beschäftigtenzahl im Einzelnen sind, ist durch Umfragen oder Statistiken jedoch nicht belegt.
Oh, auf den Abschnitt hab ich schon gewartet. Dieser bezieht sich zum einen Eindeutig auf die gerade aktuelle Flaute in der Branche, und mittlerweile sind es sogar 300.000 Entlassungen dei man offiziell bekannt gegeben hat. Um es kurz zu machen, JA, die meisten dieser Leuite sind regulär Entlassen worden. Auslaufende Arbeitsverträge - ich bitte Euch, natürlich verlängert man die Verträge eines Mitarbeiters nicht mehr wenn man Leute in Kriesenzeiten entsorgen muß. Klar nennt sich das nicht Entlassung, aber eine freiwerdende Stelle wirds auch nicht. Egal wie man das nennt, Entlassen werden oder nicht weiter übernommen werden ist im Endeffekt für den Betroffenen dasselbe und ansonsten nur ein Geplänkelbegriff um Statistiken und unschöne Fakten im hellstem Licht erscheinen zu lassen. Und davon mal abgesehen, die meisten in der Branche haben auch nur befristete Arbeitsverträge von 6 Monaten, dazu kommt das auch 6 Monate Probezeit in der Branche fest geschrieben ist.Es ist auch nciht unüblich das es eine Menge Zeitarbeiter gibt (gefühlte 80% aller Zeitarbeiter) die ein regelrechtes Beschäftigungshoppiong durchziehen müssen. sobald der Vertrag aus ist kommt die nächste Zeitarbeitsfirma, alles aus Angst wegen Arbeitslosigkeit, nur um nicht zu den Ämtern zu müssen oder von diesen zur nächsten geschickt worden sind, um möglichst Lückenlose Lebensläufe zu haben oder, und das ist das perfideste an dem System: diese bewußt in einem Probearbeitsverhältnis zu belassen. Man entläßt sie nach allen Regeln der Kunst vor Ablauf der Probearbeitszeit, läßt die Verträge auslaufen wegen angeblichen Auftragsmangels und zwei Wochen später werde Sie zu in der selben Leihbude mit neuem Vertrag zu den bekannten Konditionen dank eines neuen Auftrags wieder neu eingestellt. Diese Leute kommen niemals wirklich aus den Probearbeitsverhältnissen raus auch wenn Sie nachweislich gute Arbeit leisten. Ist nicht schön, aber Arbeitsrechtlich leider sogar legal.
Aber was ich an dem Abschnitt noch viel interessanter finde ist der vorletzte Satz, der sich als erstes mit dem angeblich wichtigen Effekt der fest Übernommenen Arbeitnehmer im Entleiherbetrieb besdchäftigt. Ist es jemanden Aufgefallen? Bis hier hin, und auch wenn ich vorweg greife, war bisher mit keinem Wort das Vorurteil
“Man hat als Zeitarbeiter sowieso fast keine Chancen von den Entleihern übernommen zu werden”
aufgegriffen worden. Und man tut es so auch nicht. Im Gegensatz zu sonst üblichen Verlautbarungen die man häufig bei Einstellungsgesprächen in Zeitarbeitsfirmen und von Sachbearbeitern bei BA und ARGE erzählt bekommt kann ich sagen: die Chancen in einen festen Job aus einer Zeitarbeit in einem Entleiherbetrieb übernommen zu werden sind so gering, das man sie Statistisch wohl eher im Promille Bereich ansiedeln kann. Nicht das es nicht möglich ist, das ist es in der Tat, aber so selten und unter noch selteneren Bedingeungen das man diesem so gut wie keine Beachtung schenken sollte. Es ist und bleibt eine der großen Zeitarbeitslügen die man Jahrelang den Leihbuden-Mitarbeitern erzählt um sie bei Laune zu halten und auch politisch damals gerade bei Einführung der HartzReformen runtergeleiert wurden um damit den Bürgern einen angeblichen Jobmotor vorgaukeln zu können. Wenn man bedenkt das Peter Hartz als VW Vorstandeiner Firma angehörte, die mit der WOB AG eine eigene Leihfirma unterhält, aus der im übrigen auch so manche eigenen Mitarbeiter zu schlechteren Konditionen im Werk gehalten werden (einer Technik der sich auch andere Firmen wie zB. die Bayer AG bedienen) und Wolfgang Clement als Vorstand von Adecco angehörten macht es auch Sinn das man das erzählen mußte. Ich mache mir mit dem Wissen allerdings auch Gedanken wo da nun die Wirklichen Interessen gelegen haben mochten im Laufe der Hartz-Reformen. Auch das diverse Statistiken vorlagen die angeblich als stichhaltig galten und ausschließlich nur von Zeitarbeitsfirmen stammten. Es ist nicht vion der Hand zu weisen das bei Einführung der PSA Massnahmen gerade bestimmte Leiharbeitsfirmen begünstigt wurden und diese sich dabei mit Gesund gestoßen haben.Nun, die Gedanken sind frei und ich überlasse es den Leser an dieser Stelle sich darüber einen eigenen Reim zu machen. Und noch etwas sollte man sich vor Augen halten: jeder Entleiher muß eien Ablösesumme an das Zeitarbeitsunternehmen zahlen für den fest übernommenen, sofern dieser bis zu 6 Monate zuvor bei ihm auf der Leiharbeitsschine gearbeitet hat. Auch dies ist ein teurer Stolperstein den sich so mancher Arbeitgeber sparen möchte. Dazu kommen noch Vertragsklauseln die den Leiharbeiter wieder knebeln die Ablösesumme zu zahlen, sollte er kündigen und inenrhalb eienr bestimmten Zeit (ca 3 Monate) in einem Betrieb anfangen in der er zuvor als Entliehener tätig war. Damit sichert man sich vor dem Trick ab, einfach aufzuhören um dann doch in der anderen Firma nach kurzerErwerbslosigkeitanzufangen um sich die Ablöse zu sparen. Und wir reden über mehrere Tausend EUR die dann als kosten auf einen zurollen, die vor allem den Leiharbeiter schwer belasten.
Und auch der letzte Satz ist interessant, in dem die BZA bestätigt das zu nichts was Sie hier angeblich Nachweislich zu bewerben versuchen auch nur irgendeine Statistik, Auswertung oder eindeutige Studie haben !!! Wer tapfer bis hierhin mitgelesen hat sollte sich jetzt über den gesammten BZA Text nun seinen eigenen Raim machen können, doch ist dieser Satz so geschickt im Text versteckt, das er so nicht als wirklich Relevant wahrgenommen wird.
„In der Krise müssen Zeitarbeitnehmer als erste gehen.“
Es liegt im Wesen der Zeitarbeit, dass ein Auftrag in einem Kundenunternehmen irgendwann endet und der Zeitarbeitnehmer zurückgeschickt wird – vor allem bei Krisen und Auftragsflauten. In „normalen Zeiten“ überlässt dann das Zeitarbeitsunternehmen den Zeitarbeitnehmer an ein anderes Kundenunternehmen. Sind jedoch ganze Branchen von der Krise erfasst, wird dies schwer oder unmöglich. Folge: Entlassungen oder auch ordnungsgemäße Beendigung eines befristeten Arbeitsverhältnisses. In Zeiten des Aufschwungs sind Zeitarbeitnehmer dafür aber die Ersten, die wiederkommen.
Ganz genau, in jeder Art Kriese in einer Entleiherfirma müssen die Zeitarbeiter als erstes gehen bevor man die Festangestellten entlassen muß. Das ist eien Aussage die sowas von gar nichts mit dem nachfolgendem Satz von angeblich endenden Auftragsenden zu tun hat das ich mcih hier schon frage wie blöd man die Leute hält, die diesen Satz damit in Zusammenhang bringen würden? Da hilft es auch nicht ein “- vor allem in Auftragsflauten und Kriesenzeiten.” hinten anzuhängen. Erst der zweite Satz macht klar, das man hier wieder auf den Verleiher anspielen wollte, nicht auf die Kriesenzeiten des Entleihers die die Kriesenzeiten des Verleihers auch begünstigen können. Ein geschicktes herunterspielen der tatsächlichen Gegebenheiten, das dennoch plumper kaum geht. wir haben gerade Branchenweite Kriesen, das läßt sich nicht mehr durch so einen Satz schön reden. Das auch alle Register gezogen werden bei Zeitarbeitsfirmen, um sich des zuviel gewordenen Menschlichen überflüssigen Arbeiterballasts zu entledigen leigt doch auf der Hand wenn einen die Entleiher, die Firmen, nciht mehr brauchen arbeitet man dann wo in der Leihbude? RICHTIG, es geht nicht anders. Gut das man es so bestätigt.
Da ich am Ende dieses unglaublichen Lügen… äh, Werbefeldzuges angelangt bin muß ich noch etwas zum ganz letzten Satz sagen. Wenn wir in der Vergangenheit keine Kriesenzeiten gehabt hätten, in denen es damals das Instrument Zeitarbeit gebraucht hat um eine vermeintlichen Aufschwung zu erhalten, wer glaubt dann das gerade die Leiharbeiter die ersten sein werden die wieder gebraucht werden? Ganz davon abgesehen das man in einer Zeitarebeitsfirma eigentlich leichter zu ersetzen ist als man das Wort Leiharbeiter aussprechen kann?
Das sollte Nachdenklich machen, auch wenn ich einige Informationsquellen nicht preisgeben kann die ich in diesen Text habe einfließen lassen, genauso wie die ein oder andere Spekulation die man aus den aktuellen Gegebenheiten ziehen kann. Eines weiß ich mit Sicherheit: gebt eine erfahrenen Leiharbeiter diesen Wisch, er wird ihn Euch mit einem Mitleidigen Grinsen wieder zurück in die Hand drücken wenn er ihn schon nicht vorher aus Wut zerreißt.
Ergänzung ( 13.01.2010):
Nun, ganz so falsch scheinen meine Ansätze wohl doch nicht gewesen zu sein und neben meinen Gegendarstellungungen existiert nun eine zweite etwas komprimiertere Form beim IG Metall Ableger ZOOM in Form eines PDFs (–> HIER <–). Auch die Stimmen gegen Zeitarbeit werden immer lauter und die Initiativen gegen Zeitarbeit immer aktiver und zahlreicher. Und bei diesen handelt es sich shcon längst nicht mehr um kleine Protestlergrüppchen oder Aktionen allein von Erwerbsloseninitiativen (eine Übersicht findet sich auf: Labour.net - Widerstand gegen Sklavenhandel)
Macht weiter so udn klärt auf *Daumen hoch*
An diesem Tag…
- 2009: Das Ende der Zeitarbeit…(Teil 2: 8 Monate später) — Es ist schon eine Weile her, das ich den ersten Teil schrieb (siehe –> HIER <–). Gut, vieleicht ist meien […]






Chris
Deine Kritik zur Zeitarbeit ist berechtigt. Schließlich dient sie als
Sparmaßnahme. Da man nicht alle Arbeiter entlassen kann, ihnen aber auch keinen faires Gehalt zahlen will oder kann, wird eben auf Zeitarbeit umgestellt.
Juergen
Ist mal interessant zu hören, wie es tatsächlich mit der “Übernahme” aussieht. Vor einigen Jahren hätte ich da auch mal fast unterschrieben, da gab es die gleichen, vollmundigen Versprechen. zum Glück kam es anders…
Shanky-TMW
@Chris
Ja, es ist nicht mal das Arbeitgeber weniger Geld bezahlen müssen als bei einem Festangestellten. Aber sie stehlen sich damit aus fast allen Verantwortungen mit Ausnahme der Arbeitssicherheit. Oder man wird als letzte Möglichkeit bei einer drohenden Pleite benutzt, Zeitarbeiter als Streikbecher oder in etwas längerer Planung zu bewußten Firmenverkleinerung und Personalabbaus als Prestige für “Wir haben kaum Mitarbeiter dadurch entlassen” findet sich auch oft.
@Jürgen
Ja die Vollmundigen Versprechen sind sowas wie Standard Sätze. Da wird einem das blaue vom Himmel versprochen. Klar, Garantieen gibt es eh nie. Aber es ist nunmal so das man einmal in der Zeitarbeitsbranche gefangen ist und da nur schwer wieder raus kommt. Und man tut sich auch beim Arbeitslosengeld keinen Gefallen mit und landt bei der BA zwecks ALG1 und gleichzeitig bei der ARGE/JobCenter als ALG2 Aufstocker trotz Arbeitslosengeld Versicherungsleistung bei den niedrigen Löhnen. Wo soll sowas denn schon hin führen?
Mal davon abgesehn das die Politik sich selbst ein Bein gestellt hat mit der Förderung der Zeitarbeit, allein schon damals bei Einführung von HArtz3 mit den PSA, und sich alle Welt darüber beschwert das die Staatseinanhmen abnehmen. Kein Wunder, weniger Lohn = weniger Lohnstuer. Also erhöht man die Mehrwertsteuern und andere Dinge wo man jeden diese Fauxpass unauffällig mit unterschieben kann um ihn zu belasten. (Unter anderem, sicher gibts da noch einiges mehr an Gründen)
Die eigene Rente geht auch flöten udn Riester Unterstützung lohnt sich als Leiharbeiter am Lebensender ebenfalls nicht. Da bekommt man nachweislich mit Grundsicherung entweder genausoviel oder sogar mehr raus. Man tut sich in jeder Hinsicht als Zeitarbeiter fürs Leben keinen Gefallen.
Corinna
Hatte auch mal eine Bewerbung bei einer Zeitarbeitsfirma. Direkt Vorstellungsgespräch, dann zweites bei dem pot. Kunden. Vertrag erst nach go vom Kunden. Auf meine Frage wie es mit Folgeaufträgen hieß es: Natürlich wird nicht gekündigt, wir besorgen Ihnen sofort was Neues. Nur die Kündigungsfrist von 10 Tagen (!) war etwas seltsam…
Shanky-TMW
@Corinna
Nö, nicht wirklich. In den ersten 14 Tagen bei Vertragsunterzeichnung sinds 3 Tage, danach 14 bis nach ablauf der Probezeit von 6 Monaten. Erst ab hier fangen normale Kündigungsfristen von 4 Wochen an, wobei meistens 14 Tage draus gemacht werden als Sonderkündigungsrechte für Saisonal bedingt ähnliche Arbeitsarten.
Klein3 Tricks ala rückwirkend leicht verschobenes beim Schriftlichen Kündigen zum mündlich ausgespr9ochern Kündigung sind allerdings auch nicht selten bei den Vereinen. Da könnt es dann auf wundersame Weise wieder passen mit den 4 fehlenden Tagen um die du hier geprellt wurdest. ein Fall fürs Arbeitsgericht wenn Du es belegen kannst.
Fortuneteller
Die Wahrheiten über den BZA stimmen leider. In meinen Augen gehört Zeitarbeit verboten, das ist moderne Sklaverei, leider. Ich hatte vorher einen gut bezahlten Job, das Unternehmer musste Konkurs anmelden. Seither arbeite ich bei einer Zeitabeit. Alleinerziehende Mutter 2 Kinder 1200,- Euro netto. Da könnte man auch arbeitslos sein.
Palimpalim
>Das man offiziell 2008 bis Anfang zur Wirtschaftskriese angeblich nur 800.000 Zeitarbeiter insgesammt in Deutschland unter Vertrag hatte wage ich ebenfalls zu bezweifeln. Die Zahlen sind mit ziemlicher Sicherheit deutlich höher.<
Wie begründest du deine Annahmen, dass die Zahlen deutlich höher liegen? Subjektives Empfinden? Klasse!
Shanky-TMW
@Fortuneteller
Tut mir aufrichtig leid das es Dir so ergeht. Nun, auch des Geldes wegen rein Arbeitslos zu sein ist nicht so ganz ausschlaggebend. Die sozialen Aspekte und die Art wie mit einem als Zeitarbeiter mitgespielt wird ist ebenfalls nciht besonders schön. Ich drück Dir die Daumen das Du aus der Mühle bald irgendwie raus kommst.
@Palimpalim
Eindeutige Tabellen, Beweise Berichte für diese Annahme hab ich leider tatsächlich nicht. Auf der anderen Seite weiß niemand wie diese Zahlen zustande kommen, das geht auch weiter unten im text hervor wo es um die Einschätzung der Statistischen Werte der Entlasseneen, die ebenfalls weder durch Umfragen noch Statistiken belegt sind. Kann auch kaum, was für Werte will man da nehmen? Die der fest Angestellten über Jahre, einen Durchschnittswert inkl. der stark flukturierenden Angestellten weil jedes ZAF Beschäftigungsverhältnis unterschiedlich lang ist? - Aber mal davon abgesehn stellt hier niemand die Frage, die ich an der Stelle auch hätte einfügen sollen wieviele Stellen gibt es insgesammt die nur noch von Zeitarbeitern besetzt werden? Auch das führt zwar zu keinerlei wirklichen Rückschlüsse, weil diese Stellen quasi mehrfach belegt werden und zusätzlich noch einige Probeopfer permanent nach ein paar Wochen/Monaten wieder verschwinden. Selbst gemittelte Werte bekommt man bei dieser permanenten Angestellten Fluktuation kaum raus - aber so bekommt man davon vieleicht eine Ahnung von den wirklichen Zahlen. Wie die BZA/IGZ diese Zahlen aufstellt und auch an die BA weiter gibt - man weiß es nicht.
Trau einfach keiner Statistik die man nicht selbst gefälscht hat.
Ergänzung zu: BZA und die 10 verbogenen Wahrheiten der Zeitarbeit… | Shankys Bubblethoughts :
[…] BZA und die 10 verbogenen Wahrheiten der Zeitarbeit… […]
Gerlinde Schweiker
Zeitarbeit ist ein absolutes NOGO!. Schließlich will man in Deutschland doch Arbeitsqualität. Und dafür muss der AG nun mal ein faires Gehalt zahlen, was man von Zeitarbeitsfirmen nicht behaupten kann!