Neues aus BA(bsurdistan)…
… oder wie mein Gespräch mit den spezialisierteren Mitarbeitern spezialisierter ausfiel.
Komme erst jetzt dazu ein wenig mehr zu schreiben. Aber das ganze war ja erst am Donnerstag. Freudestrahlend bin ih wieder mit meien Packen Unterlagen in die BA und stelle mich vor dem Büro auf. Ich war vor zwei Wochen ja schon einmal da, nur von einem anderem Büro und da konnte man mir mit meien Wünschen nicht weiterhelfen. Also soll mich jetzt eben eine andere Spezialistin beraten (–> siehe HIER <–).
Die Tür geht auf, ich werde freundlich hineingebeten und dann darf ich noch mal alle meien Anliegen herunter leiern (in solchen Momenten frag ich mich immer: warum hast jetzt so viele Zettel ausgefüllt und mit Deinen Unterlagen eingereicht damit die das in die computer einarbeiten können etc. pp. ???). Also alles, von meiner Absicht die Arbeit zu wechseln, dazu auch gleich den Wohnort und dei Fragen die sich mir stellen wie es denn am Zielort weitergehen soll. Und klar, gewisse Ideen hab ich da auch schon - trotz meines fortgeschrittenen Alters nochmnal die Schulbank drücken zwecks Weiterbildung in eien Bereich, der überall schon recht häufig gesucht wird und das mir das helfen soll aus den Arbeitskreislauf der Zweitklassigen Zeitarbeitsunternehmen raus zu kommen. Ich weiß was ich will und hatte ja die letzten Wochen reichlich Gelegenheit vieles genauestens zu durchdenken und abzuwägen.
Soweit, so gut - ABER: erstmal stockt der gutne Frau der Atem. wieder dieser ungläubige Blick als ich meien Umzugsabsichten preis gebe und sie wurschtelt am Computer rum “Also da kann ich Sie ja auch wieder raus nehmen als Arbeitssuchend, da Sie ja eigentlich nciht hier suchen.” - Äh, bitte was? Sowas in der art faselte mir auch schon die letzte Vermittlerin vor. OK, nehmt mcih doch raus. Dann folgte ein langes Palaver von ca. 45min. das ich nur mal gepresst wieder gebe. Ich will schleißlich keinen Roman schreiben. Das mit dem Umzug stünde mir ja frei, das ich ein eigenes Haus habe versetzte Sie in die Lage mir die Frage zu stellen was deann daraus würde - meien kurze und klare Aussage: Verkaufen (Schließlich will ich nciht die Zelte abbrechen um dann eien Doppelhaushalt auf ewig zu führen - ein neuer Anfang muß her und der sollte auch mal radikal sein). Wieder dieses erstaunte in Ihren Augen und ein Gesichtsausdruck der mir deutlich sagte, das Sie erst jetzt begreift wie ernst mir das ganze wirklich ist. schließlich ging es dann um das Thema Hilfen - endlich. Als erste wurde mir erzählt, dasm amn in meine Fall keien Umzugskosten mit erstatten kann weil ich a) nciht Arbeitslos bin und b) einen Arbeitsvertrag vorweisen müsste. Das ich ohnehin erstmal alles vorstrecken muß um dann die Rechnung auch noch vorzulegen versteht sich ja von selbst. - Gut, das wußt ich in sofern schon. Diese Kostenkalkulation hatte ich mir privat auch schon aufgestellt und deshalb hab ich auch in den sauren Apfel gebissen um meien Absichten für mindestens 6 Monate verschoben um wieder Kreditwürdig den Banken gegenüber zu werden. Rücklagne hab ich kaum noch da alles dank ALG2 und Harz4 bis hin zu meiner Altersversorgung gesetzich vernichtet wurde. Ok, ich erzähle ihr das, lege meine Pläne anhand von Flowcharts und einigen Notizen auf den Schreibtisch udn wieder der erstaunte Gesichtsausdruck.
Ja gute Frau, ich mache mir nciht nur so viele Gedanken darum ohne Pläne zu schmieden die möglichst alles umfassen. Sowas ist ein ernster Schritt der geplant werden muß. Na gut, schließlich kam Sie darauf das ein Umzug ja auch geplant werden müsse und das dasx ein Riesen Aufwand wäre .. und schon wieder nehm ich der Frau dei Luft aus den segeln, indem ih ihr eien grobe Kostenaufstellung für Eigenbemühungen udn den Vermerk auf Relocation-Service Firmen gebe, die auch auch noch damit beauftragen könnte. - So langsam festigt sich in mir allerdings der Verdacht, das Sie mir das alles eher auszureden versucht.
Aber gut, nachdem Sie daraufhin nichts weiter entgegene kann schmeiße ich die wichtigeren Fragen in den Raum. Wie sieht es denn nun aus mit den Arbeitsmarkt im Zielgebiet (das ich hier vorsichtshalber noch nciht erwähne, genauso wie meine Firma und andere Dinge - nur für den Fall das etwaige Firmenmitglieder meiner jetzigen Zeitarbeitsbude zufällig über meine Blog stolpern). Nun, darüber könne Sie mir nix sagen. AHA - irgendwie habe ich mir sowas shcon gedacht bevor Sie mir dann Freudestrahlend erzählte was in dieser Gegend so alles aktuell wäre und auch was an geschulten Personal gesucht würde - Altenpfleger (was ich aus persönlichen Gründen nciht machen möchte), Metallarbeiter (gut, die Fachrichtung habe ich sogar) und Gastronomie (Klar, wa auch sonst in einem Kur- & Erholungsgebiet). Das der Metallverarbeitende Bereich fast ausschließlich nur noch von Zeitarbeitsfirmen bedient wird verschweigt die gute Frau nebenbei genauso wie auch die Tatsache, das ich dafür immer bis zu 50km durch die Landschaft gondeln muß. Auch ein Punkt, der mir durch den Umzug in einer etwas größere Stadt ersparrt bleiben würde. Allein die Sprittkosten, die Unterhaltung von KFZ und allem.
Hier könnte ich einspringen - super. Gerade da gehts irgendwie nciht. Ganz nebenbei kommt wieder der Umzug udn die Kosten, auf denen Sie permanent herumreitet. Wohl eines der letzten Argumente die Sie bis dahin iommer noch im Kopf hat um mir das ganze auszureden. Ich erzähl Ihr also das ich das schonn dsher lange plane bis hin zu den Kreditgeheimnissen bei anerkennung der Kreditwürdigkeit von Banken. Sie ist erstaunt, wahrscheinlich auch geschockt wegen meiner HArtnäckigkeit. Also zum nächsten Punkt.
Wie ist das denn bei Aufgabe der Arbeit, Umzug und Arbeitssuche im allgemeinen. Ich ahbe da auch persönliche Gründe, die ich nebenher noch mit aufführe. Ujnd schon kommt das, was ich schon befürchtet habe. In jedem Fall bekomme ich eine 3 Monatige Sperrzeit, da ich ja deswegen meinen Job aufgebe. SUPER, genau das hatte ich befürchtet. Wenn ich nicht sofort im Anschluß etwas habe - egal ob Job oder Umschulung - sitze ich erstmal für ein Viertelhjahr Mittellos da rum. Es gäbe nur die Möglichkeiten einer Famileinzusammenführung unter Vorbehalt (ist bei mir nicht der Fall, zumindest nicht insofern das ich dort mit jemanden verheiratet bin wo ich hinkomme) und eben das mich meien Firma jetzt kündigt. Wobei ich auch hier erstmal den Wohnnungswechsel mit dene absprechen muß und alles wie immer auf Vorbehalt läuft. Also egal wie ich es anstelle, es kommt nix und alles bleibt auf meinen Schultern.
OK, also hake ich das ab und mir kommt eien der nächsten wichtigen Fragen. Da die BA vorort meines neuen Zieldomiziels sich ja mit allem besser auskennt - wie komme ich am besten mit denen in Kontakt? Über die 0180er Servicehotline funktioniert das nämlich nicht, da diese gleich auf die lokalen BA Stellen des Gebiets verweisen, in dem man gerade anruft - es sei denn man hätte einen Ansprechpartner den man verlangen könnte. Aber genau den hab ich ja noch nicht. Wie auch, ich Wohne da ja noch nciht udn die sind solange nciht für mich zuständig. Gut, meine jetzt spezialisiertere Vermittlerin macht eine Eintragung im Computer und sucht dann die passende BA raus, setzt sich mit denen in Verbindung und sagt denen Bescheid. Ich solle mcih dann darauf einrichten das Sie bei mir anrufen werden. Auch bekomme ich eien Freischlatung als Arbeitssuchend dort, die erstmal für die nächsten 3 Monate läuft und ich dann wohl durch erneute Vorsprache verlängern muß. Hoffnung das da was kommen wird in Sachen jobangeboten macht Sie sich allerdings nicht, denn erstmal werden die dort lokalen Arbeitssuchenden bedient. OK, die Erfahrung hab ich auch mit meinen Privaten Bemühungen bei Bewerbungen zu den Firmen dierekt. Solang ich da nicht schon Wohne brauch ich da gar nichts bemühen. Absagen in diesem Kontext hatte ich genug´und auch meien Lebenserfahrung ist da nie anders gewesen. Ich nehm das mit der Benachrichtigung zu der anderen BA gerne an, aber auch da hab ich eher negativbe erfahrungen was Rückrufe angeht. Entweder die melden sich nie oder die erwischen mich gerade nicht am Telefon weil cih die nächsten drei Monate mit Sicherheit nicht daneben lauern werde ob wer anruft. In diesen Fall reicht bei den meisten BA Mitarbeiten ein fehlgeschlagener Anruf um nie wieder etwas von denen zu hören. - Ich werd also vorsichtshalber selbst nochmal eien eMAil aufsetzen, in der Hoffnung ein wenig Kontakt von mir aus anle4iern zu können.
Jetzt der HAMMER der guten Tips: da ich dor relativ fremd bin (ist immerhin über 400km weg) sollte ich meien Firma mal fragen. ISt schließlich ein großes Zeitarbeitsunternehmen, ob die nicht evt. etwas Jobmäßiges für mich tun können. Zuerst sind meine Augen bei dem Tiup groß geworden, dann bin ich fast lachend vom Stuhl gekippt. Diese Anstrengung läuft schon seit dem Eintritt in diese Firma udn die tun nichts in der Richtung. Ganz zu schweigen das ZAs eien solchen durchlauf haben, das es denen auch egal sein könnte was wer wo und überhaupt wie gerne hätte. Ich erzähl Ihr das udn Sie nickt nur bedauernd (i, innersten hatte Sie wohl schon selbst gewußt das dieser Vorschlag kompletter Nonsens ist. Es geht wohl nur ums Hoffnung machen in dem Moment.). Aber ganz vom Tisch ist das Thema Zeitarbei ja bei Ihr ncoh nicht. ICh solle mcih dann doch Vorort bei solchen Unternehmen bewerben um eien Fuß in Firmen zu bekommen, als Chance für eien festeinstellung - BlaBlaBla. Hallo? Gehts noch? Ich will gerade raus aus diesen Affenzirkus und nciht extra drin bleiben. Außerdem Chance, wie war das zB. mit BMW: über 2000 Mitarbeiter aus Zeitarbeitsfirmen die gerade in Ihre Freiheit entlassen werden plus 2500 Mitarbeiter der Stammbelegschaft, die abgebaut werden - nur um mal ein Beispiel zu nennen was auch in der Gegend wo ich hin möchte gerade aktuell ist - und klar, cih konnte mir nicht verkneifen dieses Beispiel auch Ihr gegenüber zu erwähnen. Ja, das sei mal ein schlechtes Beispiel, aber ich solle nciht immer nur die negativen Seiten sehen, sondern .. (den Rest verkneif ich mir wieder zu geben. An diesem Punkt bekomme ich den üblischen Quark wieder vor gekaut den man auch in der ARGE und von der Politik, den ZA-Unternehmen und dne Firmen in der Presse jedesmal aufs neue vorgelogen bekommt). Ganz nebenbei übersiht die gute Frau, das ich nciht zum erstenmal in solche Unternehzmen arbeite udn es jedesmal das gleiche ist. Egal was man da tut, man ist und bleibt Arbeiter zweiter Klasse. Egal ob nun mit oder ohne Ausbildung. Und nur allein mti der Hoffnung VIELEICHT mal IRGENDWANN in einer UNGEWISSEN Zukunft EVENTUELL mal eien festen Job in eienr der Entleiherfirmen abgreifen zu können ist etwas von dem ich mich schon sehr lange verabschiedet habe.
Neulich gab es mal wieder eien sehr interessante Sendung auf Frontal21, darüber. Die Zahlen sind erschütternd. Vieleicht mal 15% aller Zeitarbeiter bekommen ein solche Chance - aber immer mit dem Damoklesschwertern über den Kopf, das man erstmal Jahrelang mit weniger Lohn, Urlaub und mehr Arbeit als Zweit, wenn nciht sogar schon drittklassiger Arbeiter in einer Firma auf diese Weise fest sitzt. Das man natürlich auch als Firmeneigner solche Leihangebote ausnuzen kann, weil man nie Probleme mit Lohnfortzahlung, Krankheit etc., da dafür die ZEitarbeitsfirma zuständig ist - plus als Bonus, das man aien guten Mitarbeiter auf diese Art vom 18 Lebensalter an bis hin zur Rente nur über Zeitarbeit bei sich beschätigen kann macht ja viel Hoffnung. Von den Lohn und Förfermöglichkeiten und fehlenden Aufstiegschancen will ich gar nicht erst anfangen. Ich glaube, eines Tages wird sich dieses System ordentlich dafür rächen so gehandhabt zu werden.
Nun, bevor ich vollends vom Thema abkomme, zurück zu meinem Gespräch am Donnerstag. Eigentlich bin ich schon am Ende davon. Ich bedanke mich artig (wenn auch für fast nichts) und verschwinde wieder. Meien Bilanz dieses Gesprächs ist, das ich tatsächlich alles allein aufbringen muß. Die sogenannten Vorschläge für Arbeitsaufnahmen und Anfragen bei den ZA Betreiben sind genauso nutzlos. Und lediglich die Benachrichtigung der BA zu meinem neuen Wunschort, die ich ansonsten nu per email herstellen kan ist das einzig Positive was daraus entsprungen ist. Nachteilig wird sein, das ich dann mit denen extra eien Termin aushandeln muß um dort persönlich Vorzusprechen - also hinreisen. Ob mir das weiterhiolft halt ich mal für fraglich.
Na mal schauen, das mich mein Arbeitgeber mal kündigt ist gar nicht so abwegig, immerhin arbeite ich ja schon seit 9 Monaten für ein Zeitarbeitsunternehmen bei denen sowas normal ist. Mal schauen ob ich da unauffällig etwas anleiern kann.
Ich finde es nur schade das man ziuemlich allein gelassen wird mit solchen Dingen. Den Jobs hinterher reisen sollen wir, nur wie wir das anstellen und alles in den Griff bekommen .. gerade die Institionen die uns dabei unterstützen sollen lassn uns da ziemlich hängen.
Also wie immer in Deutsch-Absurdistan.
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