Michael Jackson ist Tot - Klappe, die Einhundertelfte

Themen: Alltag & Gesellschaft, Fun & Unterhaltung, Media, Musik
von: Shanky-TMW am 26 June 2009 um 1:30 Uhr

Jetzt ist es soweit, Micheal Jackson ist Tot. Schon wieder? werden sich einige Fragen. Und die Frage ist berechtigt, denn als der letzte Michael Jackson starb im Jahr 2008 handelte es sich, wie so oft, nur um einen Namensvetter der zudem noch ein bekannter Autor und Journalist war.

Dann gab es noch einige Micheal Jacksons, dessen Tode immer wieder mit dem King of Pop in Verbindung gebracht wurden (Wiki Suche: Michael Jackson - sucht sie Euch da einfach raus).

Dazu kam noch eine Hoax Spam-eMail, die im Jahr 2005 über das ableben des einstigen Popstars berichtete (siehe –> HIER <–).

Doch heute erwischte mich in den Nachrichten die Meldung, das Micheal Jackson, der echte King of Pop nun tatsächlich wirklich gestorben ist. Er erlitt einen Herz-Kreislauf-Kollaps in seinem Haus und verstarb anschließend in einem Hospital in Los Angeles in das er gebracht wurde im Alter von nur 50 Jahren.

Diese Nachricht war wie ein Hammer für mich. Trotz zahlreicher Skandale und etlichen Ungereimtheiten hat er es immer wieder geschaft mit seiner Musik im vorderen Rampenlicht zu stehen. Und nun ist er wirklich tot - T.O.T. - tot. Während ich das hier schreibe zweifel ich immer noch ob es nicht wieder eine Ente ist, aber es lief eben im TV und ist auch so durch die Nachrichten gegangen mit seinem Bild.

Quellen:
Tagesschau.de
Pressemitteilungen
Equilibrium Blog
Filmjournalisten
TMZ.com
Cinematical
eOnline.com

Michael, auch wenn du trotz zahlreicher Operationen versucht hast zu einem “weißen” zu werden und letztendlich eher wie ein Alien aus einer anderen Galaxie dadurch ausgeschaut hast, ziemlich exzentrisch in deinem Gehabe warst und niemand weiß ob Du wirklich ein Pädophiler warst oder ob du eigentlich der echte Vater deiner angeblichen Kinder bist. Ich werd Deine Musik vermissen und auch so manch gut gemachtes Musikvideo und bedaure das du nicht noch mehr Deiner Werke schaffen kannst.

BZA und die 10 verbogenen Wahrheiten der Zeitarbeit…

Themen: Aemter & Arbeitslos, Allgemeines, Alltag & Gesellschaft
von: Shanky-TMW am 24 June 2009 um 6:09 Uhr

…bestimmt, aber bei mir gibts nur die harte bittere Wahrheit. Wer diese nicht lesen möchte sollte ab hier gleich aufhören und zu einen anderen Eintrag wechseln. Denn ich werde mit bestimmt kein Blatt vor den Mund nehmen.

Zur Zeit schaut es eher so aus, das es in der Branche dank der Wirtschafts- & Finanzkriese komplett abwärts geht (siehe –> HIER <– und –> HIER <–). Und ja, die Zeitarbeit hat einen ziemlich besch…eidenen Ruf, und das nicht mal zu unrecht. Da ist es klar das man immer mal wieder die Werbetrommel rühren muß, und wer kann das wohl besser als der “Bundesverband Zeitarbeit (BZA)”? Diese haben im März 2009 erst auf Ihrer Seite ein kleines Propagandaspecial gestartet Namens:

Fakten statt Propaganda - Zehn Wahrheiten über Zeitarbeit

Ich werd darauf jetzt nicht im einzelnen eingehen, denn diese sind trotz weiter einknickender Branche noch bemühter den Ruf der Branche zu retten und uns dieses Leihsklavensystem erst richtig schmackhaft zu machen indem Sie aus eben diesen 10 Fakten noch zu einer Art FAQ mit dem schönen Titel

Populäre Vorwürfe der Zeitarbeitsgegner - und die Realität (PDF)

mi April 2009 ausgearbeitet, das unter den Zeitarbeitsfirmen auch als Aushang dienen soll. Fakt ist, das man in diesem Pampflet, anders möchte ich dieses Lügengebilde gar nicht bezeichnen, so ziemlich alles schönredet oder verdreht um die Tatsachen zu verschleiern. Gut, ich hab oben ja schon gesagt das ich mir diesen Text vornehmen werde, also mach ich das jetzt, Punkt für Punkt.

„Zeitarbeit ist prekäre, schlecht bezahlte und unsichere Beschäftigung.“

Das ist dehfinitiv richtig, aber die Gegenüberstellung und der BZA sieht das ganz anders:

 

  • Hinter Zeitarbeit stehen ausschließlich sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse.

  • Zeitarbeit unterliegt vollständig dem allgemeinen deutschen Arbeitsrecht. So gibt es etwa kein spezielles Kündigungsrecht nur für die Zeitarbeitsbranche.

  • Die Bezahlung von Zeitarbeitnehmern basiert zu 100 Prozent auf eigenen Tarifverträgen für die Zeitarbeitsbranche – in der Regel abgeschlossen zwischen Arbeitgeberverbänden und Gewerkschaften.

  • Das niedrigste BZA-Einstiegsgehalt für Ungelernte liegt bei 7,38 pro Stunde (Entgeltgruppe 1/West), begehrte Controller können 75.000 Euro im Jahr und mehr verdienen.

  • Zeitarbeit steht für die gesamte Fülle des Arbeitslebens: Hilfsarbeiter, Schlosser, Buchhalter, Ingenieure oder IT-Experten.

Ja, sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse nach Dienstleistungsbranche Zeitarbeit. Den ersten 1,5 Punkten kann man so tatsächlich zustimmen. Aber das mit dem besonderem Kündigungsrecht ist der blanke Hohn. Sicher ist auch nciht gelogen das man kein spezielles Recht dafür geschaffen hat, man verbiegt hierzu einfach nur das Sonderkündigungsrecht für Arbeitsstellen und unsicheren Bedingungen die man gerade hier permanent anwendet. eine Kündigungsfrist von 4 Wochen ist in dieser Branche nach der Probezeit auf Dauer normal und kann nicht angefochten werden. DAS ist der bittere Fakt dabei.

Was die 100% eigenen Tarifverträgen angeht sollte man erst einmal einen Blick auf das 2te Arbeitnehmer Überlassungsgesetz werfen. In diesem steht unter anderem festgeschrieben, das man einem Leiharbeiter im Einsatz seinen Lohn 1:1 zu den im Entleiherbetrieb üblichen Lohn zu zahlen hätte, außer eben es wird über einen gesonderten Mantetarif geregelt. Allein aus diesem Grund gibt es überhaupt die Tarifverbände um genau diese Arbeitsrechte aushebeln zu können, auch den Lohn zu drücken udn auch die Sonderkpnditionen zu verringern, angefangen vom Urlaubsanspruch bis hin zu geringeren Schicht- und Nachtzulagen. Wenn man sich das auf der Zunge zergehen läßt sollte man meinen, das man in Zeitarbeitsfirmen OHNE einen Tarifvertrag, der deswegen an das Arbeitnehmerüberlassungsgesetz gebunden ist besser dran ist. Aber wo findet man noch eien solche Zeitarbeitsfirma? Diese sind seit der Einführung dieses 2ten abgeänderten Gesetzes im Jahre 2002 in relativ kurzer Zeit vom Markt gefegt worden.

Daneben gilt: wer in einer Zeitarbeitsfirma arbeitet muß sich darauf einstellen immer möglichst mit untersten Verdienstsegment zu Arbeiten, da selbst Berufsnahe Tätigkeiten bei Facharbeiten in der Regel als Hilfsarbeit gekennzeichnet werden. Diese Schiebereien können beliebig dank der am Vertragsende enthaltenen Salvatorischen Klausel zum nochmaligem Lohndumping innerhalb der Zeitarbeitsbranche angewendet werden. Ich kenne KEINEN Zeitarbeiter der ein Durchschnittliches Jahresgehalt von 75.000 sein Eigen nennen kann, auch habe ich bis heute nie von jemanden gehört der diese sagenhafte Summe jemals verdient hat. Selbst Familienväter mit Kindern kommen allenfalls auf die schon hohe Summe von bis zu etwa 25.000 EUR im Jahr wenn sie entsprechend hoch gestuft wurden in der Entgelttabelle. Aber es wird ja auch nur gesagt das das möglich ist.

Das in der Zeitarbeit tatsächlich alle Arten von Berufsgruppen vertreten sind vom Hilfsarbeiter bis hin zum Facharbeiter und Akademiker entspricht allerdings der Wahrheit. Das man aber tatsächlich auch fast nur normalen Hilfsjobs über die Schiene Zeitarbeit, Politisch wie auch von Konzernen Wirtschaftlich gewollt, bekommt und so die Menschen bewußt in die Armut trotz Vollzeitjob treibt verschweigt man hier Wohlwollend.

Fakt bleibt: Zeitarbeit ist und bleibt arbeiten am rande seiner psychischen Belastbarkeit mit schlechter Bezahlung und ständig mit einem Bein in der Arbeitslosigkeit.

„Zeitarbeit verdrängt Stammarbeitsplätze.“
Zeitarbeit verdrängt keine Stammbelegschaft. Denn Zeitarbeit wird lediglich von einem Bruchteil deutscher Unternehmen genutzt, dort auch nur in bestimmten Bereichen und in der Regel nur über einen begrenzten Zeitraum. Unterm Strich sind gerade einmal 1,4 Prozent aller Erwerbstätigen in Deutschland Zeitarbeitnehmer – der Anteil der Zeitarbeit am gesamten Arbeitsmarkt ist also gering. Selbst die gewerkschaftsnahe Hans-Böckler-Stiftung verneint diesen so genannten Substitutionseffekt.

Und genau das ist eine glatte Lüge. Fakt ist das in den Firmen immer weniger Festangestellt arbeiten und diese immer mehr durch Zeitarbeiter verdrängt wurden. Der Passus mit dem begrenzten Zeitraum ist seit den lockerungen des 2ten Arbeitnehmerüberlassungsgesetz ebenfalls Passee. Es ist durchaus üblich dauerhaft dieselben Stellen mit Zeitarbeitern zu besetzen, genauso wie es möglich ist vom 18ten Lebensjahr bis zum Rentenanfang über eine Zeitarbeitsfirnma im untersten Lohnsegment unter den in den Tarifverträgen für Zeitarbeit geltenden schlechten Konditionen zu Arbeiten OHNE jemals Lohnerhöhungen, Fortbildungen und auch sonst irgendwelche anderen Vorteile gegenüber eines Festangestellten nach normalem Arbeitsrecht zu bekommen. Das man offiziell 2008 bis Anfang zur Wirtschaftskriese angeblich nur 800.000 Zeitarbeiter insgesammt in Deutschland unter Vertrag hatte wage ich ebenfalls zu bezweifeln. Die Zahlen sind mit ziemlicher Sicherheit deutlich höher.

„Zeitarbeitnehmer verdienen viel weniger als die Stammbeschäftigten, mit denen sie zusammenarbeiten. Das ist ungerecht.“
Zeitarbeitnehmer werden nicht nach dem Tarif des Kundenunternehmens bezahlt, sondern nach einem Tarif der Zeitarbeitsbranche. Dieser ist oft tatsächlich niedriger. Da 65 Prozent der Zeitarbeitnehmer jedoch vorher ohne Arbeit waren - vor allem Hilfsarbeiter und Menschen mit Brüchen im Lebenslauf – ist der Vergleichsmaßstab für diese Beschäftigten jedoch nicht unbedingt der Lohn des Kollegen, sondern eher Arbeitslosengeld oder Hartz-IV. Da die Administration von Zeitarbeit ohnehin mit einer Vielzahl von Kosten verbunden ist (s. unten), würde „gleicher Lohn für gleiche Arbeit“ Zeitarbeit verteuern und so fast unmöglich machen – mit negativen Auswirkungen für die Kundenunternehmen und unsere Volkswirtschaft, die damit ein flexibles Instrument verlieren und einen internationalen Wettbewerbsnachteil erleiden würden. Zudem müssten Kundenunternehmen ihr komplettes Vergütungssystem offen legen – was sehr unrealistisch ist. Darüber hinaus ist der Einsatz in ein und demselben Kundenunternehmen in der Regel auf wenige Wochen oder Monate begrenzt.

Mal abgesehn davon das die Einleitung der Gegenüberstellung den tatsächlichen Gegebenheiten entspricht finde ich es eine Schande, das man diese Art der Menschenausbeute als besseres System und Chance gegenüber von Arbeitslosen, insbesondere aus dem Hartz4 Sektor bezeichnet. Allein dieser Passus ist eigentlich schon eine Diffarmierung der Menschenwürde. Mal davon abgesehen das der Hartz4 Regelsatz (inkl. dem Mietzuschuss) kaum niedriger ist als der Verdienst in einer Zeitarbeitsfirma und man als Leuiharbeiter auf Dauer in Deutschland nicht umhinkommt dennnoch Unterstützend Hartz4 zu beantragen um wenigstens einigermaßen über die Runden zu kommen empfinde ich diesen Abschnitt als persönliche Beleidigung gegenüber jedem Zeitarbeiter und Hartz4 Empfängers. Über das Prinzip gleicher Lohn für gleiche Arbeit habe ich im ersten Punkt schon geschrieben, warum man überhaupt Tarifstrukturen geschaffen hat um gerade dieses Gesetz auszuhebeln. Es stimmt schon das man Zeitarbeit gegenüber den Kunden so nahezu unmöglich machen würde, denn auch die Zeitarbeitsfirmen wollen als Firma ja irgendwo Gewinne machen. Aber das können Sie nur indem Sie die Löhne Ihrer Leiharbeiter so tief drücken wie nur irgend möglich.

Und das mit dem flexiblen Argument ist gar nicht mal so gelogen: Zeitarbeitsfirmen Produzieren absolut nichts, sie verleihen Arbeitskräfte - also Euch den Menschen. Es ist kein Wunder das man unter solchen Vorraussetzungen zu Recht von modernen Sklavenhandel spricht. Was die Kosten der Administration anbelangt: ein Zeitarbeiter kommt einem Entleiher finanziell auch nicht billiger als ein Festangestellter. Er sparrt sich eigentlich nur die Lohnfortzahlungen im Krankheitsfall, Ausfallzeiten durch Urlaub und Krankheiten da der Verleiher für Ersatz sorgen muß und noch so einige andere Dinge mehr. Und ja, wenn mal kein Bedarf an vielen Mitarbeitern besteht kann der Betrieb Kurzerhand den Vertrag kündigen und man ist als Leiharbeiter dort raus, niemand wurde trotz einiger Sparmaßnahmen gekündigt und hat so auch noch den Vorteil guter Publicity. Was will eine Firma mehr? Und es ist auch nicht so das die Festangestellten Administratoren in Leihbuden in Scharen dort arbeiten. Das steht in keinem Verhältnis zueinander.

Achja, eine Begrnzungspflicht auf wenige Monate gibt es, wie es dieser Artikel vorgaukeln könnte laut abgeänderten Arbeitnehmerüberlasssungsgesetz von 2002 nicht mehr. Es ist also durchaus möglich Jahrelang in nur einer Firma fest zu hängen wenn man dort gut arbeitet.

„Aber in Frankreich gibt es doch ‚gleichen Lohn für gleiche Arbeit’.“
Das stimmt, allerdings sind das deutsche und das französische System völlig verschieden. So vermitteln die französischen Zeitarbeitsunternehmen die Arbeitnehmer lediglich weiter. Damit endet auch das Vertragsverhältnis zwischen beiden Partnern. Nach dem Einsatz im Kundenunternehmen ist der Zeitarbeitnehmer automatisch arbeitslos. In Deutschland geht er in der Regel zurück in das Zeitarbeitsunternehmen, wo er angestellt ist und weiter seinen Lohn bezieht – auch bei Nichteinsatz, Krankheit, Urlaub oder Qualifizierungsmaßnahmen. Diese Kosten und Risiken müssen französische Zeitarbeitsunternehmen, die nur Vermittlungsagenturen sind, nicht abdecken.

„Bei Nichteinsatz bekommen Zeitarbeitnehmer kein Geld.“
Dies ist rechtswidrig. Zeitarbeitnehmer erhalten einen festen Lohn auf der Basis einer vereinbarten regelmäßigen Arbeitszeit – unabhängig von der tatsächlichen Arbeitszeit, also auch bei Nichteinsatz.

Ich fasse die beiden Punkte der Einfachheit mal zusammen, da das Zweite indirekt eine wiederholung aus dem vorigem enthält. Schön das sie das bestätigen was tatsächlich Fakt ist. Aber wie funktioniert das mit den Kosten denn in Frankreich und müßte es dort Aufgrund der genauso teuren Administration der Leiharbeiter nicht auch “nicht machbar” sein - wie man es im Abschnitt vorher schon so schön beschrieben hat? Wer Aufmerksam mitliest merkt hier, das sich die BZA hier mehr als deutlich Wiederspricht. Denn eigentlich könnte man dieses auch so in Deutschland regeln. Dieses wurde aber nicht gewollt denn damit würden sich die Zeitarbeiter auf das reduzieren was man hierzulande als Private Arbeitsvermittler kennt. Apropos: diese Privaten Arbeitsvermittler in Deutschland arbeiten ebenfalls sehr eng mit Zeitarbeitsunternehmen zusammen. Bzw. sind Sie auch oft kleine Nebenzweige einer Zeitarbeitsbude um auf diesem Weg noch zusätzlich den Vermittlungsgutschein bei der BA oder der ARGE abgreifen zu können um sich nicht nur mit Mitarbeitern zu versorgen sondern auch mit dem Bagschisch aus dem Staat zu sanieren. das System gibt es also, es wurde hier halt wieder Trickreich anderwertig Ausgenutzt.

Aber zurück zum Kernpunkt dieses Absatzes. Man beziehe weiter seinen Lohn bei Nichtarbeit? In der Regel sollte es auch so sein, aber die meisten Leihbuden handeln hier ganz anders. Solang das Zeitkonto voll ist oder man Urlaubsanspruch hat mag dies Zutreffen. Aber leider ist die traurige Realität die, das man nur die Stunden bezahlt bekommt die man auch tatsächlich gearbeitet hat. Wenn man jeder Zeitarbeitsfirma allein schon wegen der Tatsache dicht machen würde weil sie an der Stelle gegen deutsches Arbeitsrecht verstoßen, würde es mindestens DREIVIERTEL dieser Firmen schlichtweg gar nicht mehr geben. In Sachen Krankheitsfall gibt es übrigens laut Tarifvertrag schon eine nette Klause die besagt, das die ersten zwei Wochen nicht gezahlt werden und man diese mit Hilfe der verminderten Krankenkassen Lohnersatzleistung überbrücken muß. Diese Praxis ist bittere Realität. Ganz zu schweigen davon das man von den besonderen in der Zeitarbeitsbranche üblichen Kündigungsrechten sofort Gebrauch macht wenn für diesen Mitarbeiter längere Zeit (in der Regel nach 14 Tagen) kein weiterer Auftrag in sicht wäre. Unter diesen Umständen können wir eigentlich auch das Französische Modell 1:1 in Deutschland einführen, da würde es den Leiharbeitern Finanziell während Ihrer Auftragsphasen wenigstens wesentlich besser gehen (so ungern ich dies auch als Zeitarbeitsgegner sagen muß).

„Von dem Honorar, das das Zeitarbeitsunternehmen vom Kundenunternehmen erhält, sieht der Arbeitnehmer nur die Hälfte.“
Die Differenz zwischen dem ausgezahlten Lohn für den Zeitarbeitnehmer und dem Honorar für das Zeitarbeitsunternehmen entspricht etwa dem Faktor 1,7 bis 2,2 - je nach Auftrag, Qualifikation des Arbeitnehmers, Kosten und Marktgegebenheiten. Neben dem Lohn für den Arbeitnehmer muss das Zeitarbeitsunternehmen von dem Honorar jedoch die Lohnnebenkosten, Lohnfortzahlung bei Urlaub, im Krankheitsfall und bei Nichteinsatz sowie alle anderen Unternehmenskosten - vor allem für die Vermittlung und die internen Mitarbeiter – bestreiten. Der tatsächliche Gewinn ist also wesentlich kleiner als suggeriert wird.

Hatten wir das nicht schonmal? Ja richtig, hier wird nochmal Explizit auf die Gewinne des Zeitarbeitsunternehmens eingegangen. Um es kurz zu machen: muß ich das wiederholen? Ob die Faktoren 1,7 bis 2,2 der Wahrheit entsprechen kann eh keiner so Wirklich nachviollziehen. Aber bezahlt wird man nach Qualifikation mit Ausname der fest verankerten Gehaltsstufentabelle eigentlich nie. MAn bewegt sich im Unterem Segment während die Abrechnung gegenüber den Auftraggebern, den entleihern so hoch wie möglich ausgehandelt wird. Nichts anderes ist es was man da macht. Ich glaube das ist mit Abstand der Artikel, der von all dem anderem Unfug der als Gegenüberstellung geschrieben wurde der Abschnitt, wo man Ausnahmslos die Wahrheit Ausgesagt hat. Fakt ist nämlich leider auch, das der Zeitarbeitsmarkt so überfüllt ist mittlerweile, das man nur noch mit günstigeren Angeboten gegenüber der Konkurrenz eine Chance hat einen Auftrag abzugreifen. Nachdem ich hier schon aufgeklärt habe das man als Menschenmaterial wenig bezahlt bekommt um noch möglichst viele Gewinne beim Auftraggeber zu erzielen versteht man hier wahrscheinlich auch besser warum man von modernen Sklavenhandel spricht, wenn es um Zeitarbeit geht. Nach diesem System in Deutschland geht es schlichtweg auch nicht anders. Und das ist das wohl traurigste daran und einer meiner Hauptgründe diesen Firmen so weitläufig wie nur möglich aus dem Weg zu gehen.

„In der Krise müssen Zeitarbeitnehmer ihre Arbeitszeitkonten abbummeln.“
Dies liegt in der Natur eines Arbeitszeitkontos, die in vielen Branchen üblich sind. Hat sich ein Arbeitnehmer in der Vergangenheit Plusstunden angearbeitet, werden diese in Zeiten des Nichteinsatzes abgeschmolzen. Dafür bekommt er weiter seinen festen Lohn ausgezahlt.

Auch dieser Abschnitt ist nichtmal gelogen. Aber warum braucht es ein solches Arbeitszeitkonto Überhaupt? Richtig, man zahlt die Überstunden erstmal ncih aus und schafft sich so erstmal für die Leuhbude ein zusätzliches Polster. Denn man kann festlegen ob man sich diese Stunden ausbezahlen läßt oder als Urlaub auf diesem Konto beläßt, bzw. eien halbe/halbe Regelung. So einen Wisch um das gleich bei Arbeitsvertragsunterzeichnung festzulegen bekommt man in jeder Leihbude vorgelegt. Etwas was man hier ein wenig unter den Teppich kehrt. Dazu kommt noch das man nur ein Zeitkonto von 150 Stunden haben darf udn ein Minuskonto von meist nur 50 Stunden. ei überzogenes Minuskonto hat zur Folge, das man in der Regel vor die Türe gesetzt wird und die fehlenden Stunden vom Restlohn auchn och abgezogen bekommt. In diese Bredulie kommt man meist, wenn man sich die Überstunden ohne Zeitarbeitskonto jeden Monat gleich auszahlen läßt dann auch schonmal Automatisch. Ein weiterer Umstand, den ich hier Erwähne ist die Tatsache das man IMMER laut Vertrag seinen Urlaub auf Abruf hat. Wenn man seinen Urlaub nicht gebucht hat ist man tatsächlich gezwungen den nächsten Einsatz auch aus dem Urlaub heraus anzutreten (bei Zuwiederhandlung hat dies ebenfaklls eine Küdigung wegen Arbeitsverweigerung zur folge .. auch das sollte man unter den Nachteilen gleich erwähnen). Und Dank der Überstunden ist es auch die einzige Art der Lohnfortzahlung die man bei Auftragsmangel erhält, ansonsten passiert das was ich weiter oben schon beschrieben habe: man bekommt diese Leerlaufzeiten nicht bezahlt und kurz darauf auch noch zum Dank für Treue Mitarbeit einen Freischein zur BA oder ARGE.

„Wenn keine Aufträge vorhanden sind, werden Zeitarbeitnehmer gleich entlassen.“
Es gibt keine (besondere) Verpflichtung für Zeitarbeitsunternehmen, Arbeitnehmer trotz Auftragsmangels weiter zu beschäftigen. Trotzdem ist jeder Arbeitgeber bemüht, seine Arbeitnehmer so lange wie möglich zu beschäftigen – schließlich verdient er mit ihnen sein Geld. Erst wenn es keine Beschäftigungsmöglichkeiten gibt, werden ordnungsgemäße, betriebsbedingte Kündigungen ausgesprochen, an die sogar höhere arbeitsrechtliche Maßstäbe angelegt werden, als in anderen Unternehmen: Dies betrifft vor allem den nötigen Nachweis, dass auf absehbare Zeit keine Aufträge vorhanden sind.

Diesen Abschnitt hätt ich auch einen Punkt vorher schon mit rein nehmen können. Deshalb um es kurz zu machen: JA, in gewisser Hinsicht ist das schon richtig. Aber Fakt ist: sobald man unbequem geworden ist, dieses Perfide System hinterfragt oder länger zu Erwartende Leerlaufzeiten ohne vollem Zeitkonto oder Urlaub hat sit man über kurz oder lang weg vom Fenster. Der Hinweis auf die sogenannten höheren Maßstäbe und Nachweise für auf absehbare Zeit bestehnde Auftragsmängel bei Kündigungen sind im übrigen dieselben wie sie auch bei Saisonarbeiten aller Art gelten. Und da diese Branche Permanent immer solche wechselnden Bedingungen für seien Arbeitnehmer hat ist es für eine Leiharbeitsfirma ein leichtes jemanden vor die Tür zu setzen, fast noch viel leichter als für Saisonarbeiten.

„Der Rückgang der Beschäftigtenzahlen steht für ‚Entlassungen’.“
Seit dem Sommer 2008 ist die Zahl der Beschäftigten in der Branche um 250.000 zurückgegangen. Dahinter stehen jedoch nicht nur Entlassungen, sondern auch befristete Arbeitsverhältnisse, die ausgelaufen sind. Aber auch von Kunden- oder anderen Unternehmen „fest“ übernommene Zeitarbeitnehmer fallen aus der Branchenstatistik automatisch heraus – dieser wichtige Aspekt von Zeitarbeit kam vor allem noch von August bis Oktober 2008 stark zum Tragen. Wie groß die Anteile von Entlassungen, ausgelaufenen Verträgen und Übernahmen am Rückgang der Beschäftigtenzahl im Einzelnen sind, ist durch Umfragen oder Statistiken jedoch nicht belegt.

Oh, auf den Abschnitt hab ich schon gewartet. Dieser bezieht sich zum einen Eindeutig auf die gerade aktuelle Flaute in der Branche, und mittlerweile sind es sogar 300.000 Entlassungen dei man offiziell bekannt gegeben hat. Um es kurz zu machen, JA, die meisten dieser Leuite sind regulär Entlassen worden. Auslaufende Arbeitsverträge - ich bitte Euch, natürlich verlängert man die Verträge eines Mitarbeiters nicht mehr wenn man Leute in Kriesenzeiten entsorgen muß. Klar nennt sich das nicht Entlassung, aber eine freiwerdende Stelle wirds auch nicht. Egal wie man das nennt, Entlassen werden oder nicht weiter übernommen werden ist im Endeffekt für den Betroffenen dasselbe und ansonsten nur ein Geplänkelbegriff um Statistiken und unschöne Fakten im hellstem Licht erscheinen zu lassen. Und davon mal abgesehen, die meisten in der Branche haben auch nur befristete Arbeitsverträge von 6 Monaten, dazu kommt das auch 6 Monate Probezeit in der Branche fest geschrieben ist.Es ist auch nciht unüblich das es eine Menge Zeitarbeiter gibt (gefühlte 80% aller Zeitarbeiter) die ein regelrechtes Beschäftigungshoppiong durchziehen müssen. sobald der Vertrag aus ist kommt die nächste Zeitarbeitsfirma, alles aus Angst wegen Arbeitslosigkeit, nur um nicht zu den Ämtern zu müssen oder von diesen zur nächsten geschickt worden sind, um möglichst Lückenlose Lebensläufe zu haben oder, und das ist das perfideste an dem System: diese bewußt in einem Probearbeitsverhältnis zu belassen. Man entläßt sie nach allen Regeln der Kunst vor Ablauf der Probearbeitszeit, läßt die Verträge auslaufen wegen angeblichen Auftragsmangels und zwei Wochen später werde Sie zu in der selben Leihbude mit neuem Vertrag zu den bekannten Konditionen dank eines neuen Auftrags wieder neu eingestellt. Diese Leute kommen niemals wirklich aus den Probearbeitsverhältnissen raus auch wenn Sie nachweislich gute Arbeit leisten. Ist nicht schön, aber Arbeitsrechtlich leider sogar legal.

Aber was ich an dem Abschnitt noch viel interessanter finde ist der vorletzte Satz, der sich als erstes mit dem angeblich wichtigen Effekt der fest Übernommenen Arbeitnehmer im Entleiherbetrieb besdchäftigt. Ist es jemanden Aufgefallen? Bis hier hin, und auch wenn ich vorweg greife, war bisher mit keinem Wort das Vorurteil

“Man hat als Zeitarbeiter sowieso fast keine Chancen von den Entleihern übernommen zu werden”

aufgegriffen worden. Und man tut es so auch nicht. Im Gegensatz zu sonst üblichen Verlautbarungen die man häufig bei Einstellungsgesprächen in Zeitarbeitsfirmen und von Sachbearbeitern bei BA und ARGE erzählt bekommt kann ich sagen: die Chancen in einen festen Job aus einer Zeitarbeit in einem Entleiherbetrieb übernommen zu werden sind so gering, das man sie Statistisch wohl eher im Promille Bereich ansiedeln kann. Nicht das es nicht möglich ist, das ist es in der Tat, aber so selten und unter noch selteneren Bedingeungen das man diesem so gut wie keine Beachtung schenken sollte. Es ist und bleibt eine der großen Zeitarbeitslügen die man Jahrelang den Leihbuden-Mitarbeitern erzählt um sie bei Laune zu halten und auch politisch damals gerade bei Einführung der HartzReformen runtergeleiert wurden um damit den Bürgern einen angeblichen Jobmotor vorgaukeln zu können. Wenn man bedenkt das Peter Hartz als VW Vorstandeiner Firma angehörte, die mit der WOB AG eine eigene Leihfirma unterhält, aus der im übrigen auch so manche eigenen Mitarbeiter zu schlechteren Konditionen im Werk gehalten werden (einer Technik der sich auch andere Firmen wie zB. die Bayer AG bedienen) und Wolfgang Clement als Vorstand von Adecco angehörten macht es auch Sinn das man das erzählen mußte. Ich mache mir mit dem Wissen allerdings auch Gedanken wo da nun die Wirklichen Interessen gelegen haben mochten im Laufe der Hartz-Reformen. Auch das diverse Statistiken vorlagen die angeblich als stichhaltig galten und ausschließlich nur von Zeitarbeitsfirmen stammten. Es ist nicht vion der Hand zu weisen das bei Einführung der PSA Massnahmen gerade bestimmte Leiharbeitsfirmen begünstigt wurden und diese sich dabei mit Gesund gestoßen haben.Nun, die Gedanken sind frei und ich überlasse es den Leser an dieser Stelle sich darüber einen eigenen Reim zu machen. Und noch etwas sollte man sich vor Augen halten: jeder Entleiher muß eien Ablösesumme an das Zeitarbeitsunternehmen zahlen für den fest übernommenen, sofern dieser bis zu 6 Monate zuvor bei ihm auf der Leiharbeitsschine gearbeitet hat. Auch dies ist ein teurer Stolperstein den sich so mancher Arbeitgeber sparen möchte. Dazu kommen noch Vertragsklauseln die den Leiharbeiter wieder knebeln die Ablösesumme zu zahlen, sollte er kündigen und inenrhalb eienr bestimmten Zeit (ca 3 Monate) in einem Betrieb anfangen in der er zuvor als Entliehener tätig war. Damit sichert man sich vor dem Trick ab, einfach aufzuhören um dann doch in der anderen Firma nach kurzerErwerbslosigkeitanzufangen um sich die Ablöse zu sparen. Und wir reden über mehrere Tausend EUR die dann als kosten auf einen zurollen, die vor allem den Leiharbeiter schwer belasten.

Und auch der letzte Satz ist interessant, in dem die BZA bestätigt das zu nichts was Sie hier angeblich Nachweislich zu bewerben versuchen auch nur irgendeine Statistik, Auswertung oder eindeutige Studie haben !!! Wer tapfer bis hierhin mitgelesen hat sollte sich jetzt über den gesammten BZA Text nun seinen eigenen Raim machen können, doch ist dieser Satz so geschickt im Text versteckt, das er so nicht als wirklich Relevant wahrgenommen wird.

„In der Krise müssen Zeitarbeitnehmer als erste gehen.“
Es liegt im Wesen der Zeitarbeit, dass ein Auftrag in einem Kundenunternehmen irgendwann endet und der Zeitarbeitnehmer zurückgeschickt wird – vor allem bei Krisen und Auftragsflauten. In „normalen Zeiten“ überlässt dann das Zeitarbeitsunternehmen den Zeitarbeitnehmer an ein anderes Kundenunternehmen. Sind jedoch ganze Branchen von der Krise erfasst, wird dies schwer oder unmöglich. Folge: Entlassungen oder auch ordnungsgemäße Beendigung eines befristeten Arbeitsverhältnisses. In Zeiten des Aufschwungs sind Zeitarbeitnehmer dafür aber die Ersten, die wiederkommen.

Ganz genau, in jeder Art Kriese in einer Entleiherfirma müssen die Zeitarbeiter als erstes gehen bevor man die Festangestellten entlassen muß. Das ist eien Aussage die sowas von gar nichts mit dem nachfolgendem Satz von angeblich endenden Auftragsenden zu tun hat das ich mcih hier schon frage wie blöd man die Leute hält, die diesen Satz damit in Zusammenhang bringen würden? Da hilft es auch nicht ein “- vor allem in Auftragsflauten und Kriesenzeiten.” hinten anzuhängen. Erst der zweite Satz macht klar, das man hier wieder auf den Verleiher anspielen wollte, nicht auf die Kriesenzeiten des Entleihers die die Kriesenzeiten des Verleihers auch begünstigen können. Ein geschicktes herunterspielen der tatsächlichen Gegebenheiten, das dennoch plumper kaum geht. wir haben gerade Branchenweite Kriesen, das läßt sich nicht mehr durch so einen Satz schön reden. Das auch alle Register gezogen werden bei Zeitarbeitsfirmen, um sich des zuviel gewordenen Menschlichen überflüssigen Arbeiterballasts zu entledigen leigt doch auf der Hand wenn einen die Entleiher, die Firmen, nciht mehr brauchen arbeitet man dann wo in der Leihbude? RICHTIG, es geht nicht anders. Gut das man es so bestätigt.

Da ich am Ende dieses unglaublichen Lügen… äh, Werbefeldzuges angelangt bin muß ich noch etwas zum ganz letzten Satz sagen. Wenn wir in der Vergangenheit keine Kriesenzeiten gehabt hätten, in denen es damals das Instrument Zeitarbeit gebraucht hat um eine vermeintlichen Aufschwung zu erhalten, wer glaubt dann das gerade die Leiharbeiter die ersten sein werden die wieder gebraucht werden? Ganz davon abgesehen das man in einer Zeitarebeitsfirma eigentlich leichter zu ersetzen ist als man das Wort Leiharbeiter aussprechen kann?

Das sollte Nachdenklich machen, auch wenn ich einige Informationsquellen nicht preisgeben kann die ich in diesen Text habe einfließen lassen, genauso wie die ein oder andere Spekulation die man aus den aktuellen Gegebenheiten ziehen kann. Eines weiß ich mit Sicherheit: gebt eine erfahrenen Leiharbeiter diesen Wisch, er wird ihn Euch mit einem Mitleidigen Grinsen wieder zurück in die Hand drücken wenn er ihn schon nicht vorher aus Wut zerreißt.

Ergänzung ( 13.01.2010):
Nun, ganz so falsch scheinen meine Ansätze wohl doch nicht gewesen zu sein und neben meinen Gegendarstellungungen existiert nun eine zweite etwas komprimiertere Form beim IG Metall Ableger ZOOM in Form eines PDFs (–> HIER <–). Auch die Stimmen gegen Zeitarbeit werden immer lauter und die Initiativen gegen Zeitarbeit immer aktiver und zahlreicher. Und bei diesen handelt es sich shcon längst nicht mehr um kleine Protestlergrüppchen oder Aktionen allein von Erwerbsloseninitiativen (eine Übersicht findet sich auf: Labour.net - Widerstand gegen Sklavenhandel)

Macht weiter so udn klärt auf *Daumen hoch*

Das Ende der Zeitarbeit…(Teil 2: 8 Monate später)

Themen: Aemter & Arbeitslos, Allgemeines, Alltag & Gesellschaft
von: Shanky-TMW am 24 June 2009 um 3:31 Uhr

Es ist schon eine Weile her, das ich den ersten Teil schrieb (siehe –> HIER <–). Gut, vieleicht ist meien Überschrift nicht so ganz passend, die Zeitarbeit wird wohl leider nie ganz aussterben (mit Betonung auf: leider). Dennoch hat es massive Einbrüche gegeben. Die bundesarbeitsagenturen dun ARGEN platzen förmlich vor neuen Arbeitslosen aus dieser Branche, Firmen setzen immer noch fleißig weiter Zeitarbeiter an die Luft und halten ansonsten Einstellungsstops und die Zeitarbeitsfirmen selbst halten sich bedeckt. So langsam gehts ans Eingemachte wo nur noch die Großen in der Branche überleben werden.

Zeitarbeitsboom endet mit Umsatzeinbruch
(Quelle: FTD.de)

Die goldenen Zeiten sind auch in der Zeitarbeit vorbei: Ein wichtiger Indikator prophezeit der Branche in diesem Jahr massiv sinkende Umsätze. Einige Unternehmen werden das wohl nicht überleben - es droht ein Kahlschlag.

Liest man in dieser oder ähnlicher Form in der Presse. Tatsächlich scheint nun gerade diese Branche, die man in der Vergangenheit so gefördert hat, noch mehr von der Kreise betroffen zu sein als die regulären Firmen. Nicht das ich den Zeitarbeitsfirmen nachtrauern würde, im Gegenteil.

Zeitarbeit kaum noch gefragt
(Quelle: Handelsblatt)

Der Zeitarbeitsbranche steht wegen der Wirtschaftskrise eine Marktbereinigung ins Haus, in der nur die Stärksten überleben werden. Experten erwarten einen Umsatzeinbruch in der Branche von 40 Prozent. Bislang wurden die kleinen Anbieter von der Abbauwelle verschont - doch diese müssen sich nun auf einen Verdrängungswettbewerb einstellen.

Bei diesen Nachrichten verwundert es einen schon, das BA und ARGEn immer noch fröhlich auf diese Firmen verweisen um den Ansturm der neuen Kunden Herr zu werden, vor allem weil innerhalb von einem Jahr laut diesen Berichten über 300.000 nur aus der Branche in nur einem Jahr neu isn Erwerbslosenleben getreten sind. Bedenken muß man dabei noch das diese Zahlen ´sicher längst nciht der Wahrheit entsprechen und dieser mehr aus den verschlungenen Quellen der BZA stammen. Die Zahlen selbst hören sich nciht gewaltig an, doch bei ehemals 800.000 Mitarbeitern in dieser Branche ist das ein Abstieg von rund einem drittel des verliehenen Menschenmaterials. PArallel dazu sucht man Händeringend laut BZA immer noch nach 35.000 Facharbeitern. Und dabei handelt es sich nicht mehr nur um den gemeinen Handwerker oder Ingeneuren, sondern vor allem Akademiker und Spezialisten. Ich denke nciht das sich diese Lücke so schnell füllen wird, denn wer seien 5 Sinne beisammen hat sollte weiterhin um diese Arbeitsform einen Bogen machen. Vor allem jetzt wo auch die ersten 28.000 Zeitarbeiter laut BZA sogar schon in Kurzarbeit gegangen sind um angeblich diverse Bildungsangeboten nach zu gehen. In Wirklichkeit sieht es aber eher wohl so aus, das man die Leichsklaven bewußt in die Kurzarbeit schickt um auf diese Weise noch schlimmeres zu verhindern. Ich höre da so manchen munkeln mit denen ich Kontakt habe, das man auch die Krankheitsfälle dafür besonders ausnutzt um Ihnen mitzuteilen, das man nun in Kurzarbeit stecke um anschließend nur 60% Lohnfortzahlung auszuzahlen und von angeblichen Schulungen weiß man dementsprechend nichts. Ob was dran ist kann ich leider nciht sagen, da meien Quellen lieber unerkannt bleiben wollen aus Angst vor diversen Sanktionen und darüber natürlich keine öffentlichen Zeitungsberichte existieren werden. Aber ich war lange genug innerhalb dieses perfiden systems um ihnen Glauben zu schenken.

Man kan auch annehmen das die Zahlen der Einbrüche viel zu tief gegriffen worden sind und es eigentlich noch sehr viel schlimmer in dieser Branche ausschaut. Da hilft auch die neue Werbe-Kampagne nicht viel, in der auf die 10 größten Vorurteile der Zeitarbeit eingegangen wird um angebliche Fakten und Vorteile gegenüberstellt. Zu finden ist es, mal wieder, –> HIER bei der BZA (PDF) <–. Ich werde darauf noch in einen weiteren Bericht eingehen um dem Pampflet die wirklichen Wahrheiten gegenüber zu stellen und um der Masse das vor Augen zu führen, was ich selbst schon miterlebt habe oder was wirklich dahinter steckt.

Bleibt mir an dieser Stelle nur noch zu sagen:

Ich habs Euch ja vorrausgesagt, also lacht ruhig über mich wenn ihr noch könnt !!!

etwas frostiger Sommeranfang

Themen: Allgemeines, Alltag & Gesellschaft
von: Shanky-TMW am 22 June 2009 um 7:47 Uhr

Da hatten wir jetzt in diesem Jahr den völlig verschneiten und bibbernden Frühlingsanfang (siehe –> HIER <–) und gestern war Sommeranfang. April-Wechselwetter und eigentlich muß man eien Jacke anziehen wenn man das Thermometer betrachtet mit seinen 10 bis 15 Grad. Waren ein paar schne Frühlingstage darunter erinnert mich das ganze wieder an den Herbst, nur das grad keien Blätter mehr fallen. Was ist das für ein verrücktes Wetter in diesem Jahr? Man könnte glatt meinen das sich die Jahreszeiten tatsächlich komplett um eins verschoben hätten wenn man das Wetter so betrachtet - nur in welche Richtung ist da noch nicht wirklich klar.

Ich glaube das Wetter ist besoffen und hat zuviel winterlichen Glühwein, herbstlichen Grog, frühlingshaften Schnaps und sommerliches Bier intus :D

Wir sahen, wir kämpften, wir verloren gegen die Internetzensur in Deutschland

Themen: Alltag & Gesellschaft, Das Web, Politik & Wirtschaft, Spam & Viren
von: Shanky-TMW am 17 June 2009 um 1:13 Uhr

Ich habe in meinen Blog diese ganze Geschichte bis jetzt nicht aufgegriffen, allerdings verfolgt und auch die Petition dagegen mit Unterzeichnet. Doch nun….

…ich fang lieber mal von vorn an:

Es geht um Kinderpornografie. Da gibt es eine Politikerin die wettert dagegen und setzt sich dafür ein das was dagegen getan wird. Bravo Ursulla von der Leyen - da hab ich auch nichts dagegen.

doch nun kommts: Sie wettert dagegen und will im Internet Luisten anlegen lassen, auf den potentielle IPs und Links verzeichnet sind wo soetwas denn liegen könne. Und nicht nur das, dieses solle von der Technik nicht nur gesperrt werden und den Leuten im Falle eines Aufrufs eine entsprechende Seite zeigen, nein - man soll auch die IPs sammeln von denen die da hin klicken und selbst das schon als Beweis für eine Straftat auswerten können - genannt Echtzeitüberwachung :-O

BITTE? :-O das würde nicht nur Bedeuten das wir George Orwells Zukunftstheorien sogar noch verfeinern würden. Denn selbst der Klick auf Links über Suchmaschinen die uns falsche Ergebnisse liefert würde uns dadurch sofort zu potentiellen Kinderporno-Straftätern machen. Ganz zu schweigen das man eigentlich rein gar ncihts dagegen getan hat, denn die Seiten existieren ja weiterhin im Netz, man sperrt sie nur eben für Deutsche Internetnutzer. es sogar vorkommen das man auf Seiten trifft, die ganz was anderes enthalten inzwischen weil niemand diese Listen Kontrollieren kann. Daneben ist auch klar was ein solcher Gesetzentwurf bedeuten kann, denn dieser wird ncoh für alles mögliche ausgeweitet: Potentielle Terroristenseiten, Anti-Heuschnupfen Informationsseiten, Volkshetze und was weiß ich noch alles was dann mit Hilfe dieses errsten Schrittes auch in Schäubles Sinn noch alles gesperrt, überwacht, Katalogisiert und bei Gefahr in Verzug durch die Exekutive alles erreicht werden kann. Immerhin, Schäuble als Gönner, der ohnehin schon auf seine Art und Weise die Rechte auf Privatsphäre der Bürger aushebeln will (siehe –> HIER, HIER und HIER <—).

Nein, das kann doch alles nicht wahr sein, ich wußte das man sich auch in Deutschland bemüht die Beziehungen zu China zu verbessern, aber muß man deren Politisches Zwangsgehabe bis hin zur Internetzensur auch noch übernehmen? Haben die deutschen Politiker aus der deutschen Geschichte rein überhaupt ncihts gelernt? Die Nazi-Zeit mit der SS, die ehemalige DDR mit der Stasi, das Mittelalter mit der Inquisition und und und… um es kurz zu sagen: man entwickelt Deutschland auf diese Weise immer mehr zurück in richtung eines elektronischen Polizeistaates.

Sowas kann und darf man nicht unterstützen. Ich jedenfalls nicht und viele andere auch nicht. Also beschloß ein mutiges Grüppchen eine Online-Pedition gegen Sperrullas Ideen ins Leben zu rufen. In kürzester Zeit sammelte man schon die Notwendigen Digitalen Unterschriften für das Gremium von vielen skeptischen Nutzern die ausreichte, udn weiter kamen ncoh zahlreiche dazu. Auch ich habe dort meine Unterschrift im festen Glauben daran das man diesen Wahnsinn stoppen kann hinterlassen.

Auch durch die Presse nahm sich dieses Themas an und sogar die Fahnder des BKA udn der Polizei bestätigten, das sich die Kinderpornografieringe nciht so öffentlich im Netz zeigen würde das jeder über schnöde Suchmaschinen darauf zugriff hätte. Diese gehen ganz andere Wege und Sperrseiten nutzen da überhaupt nichts (siehe zB. –> c’t: Die Argumente für Kinderporno-Sperren laufen ins Leere <–)

Dennoch haben sich die betreffenden Politiker es sich nicht nehmen lassen die Unterzeichner der Petition zu Diffamieren und sie als potentielle, die etwas zu verbergen hätten in eine Gedankenlol daher geplapperten Satz darzustellen. Die folge war Wut und Empörung, nicht nur von den Petitionsunterzeichnern sondern auch von deren Gegnern. Tatsähclih sorgte das für eien noch größere Welle an Unterschriften gegen dieses Gesetz, so als ob man eben jene Minister auf diese Art wenigstens bestrafen könnte wegen diese infamen Aussage.

Doch es hat alles nichts genutzt. Heute traf sich die große Koalition um sich auf eine Kompromiss zu einigen:

Textauszug aus netzpolitik.org

Was heute Nachmittag noch als Gerücht kursierte, ist jetzt bestätigt worden: Die Große Koalition hat sich auf einen Kompromiss geeinigt! Es wird ein Spezialgesetz geben (Was selbstverständlich ebenso wie das Telemediengesetz ausgeweitet werden kann), das Gesetz soll befristet werden (Die Otto-Katalöge waren das auch, sowas wird immer erweitert) und man will ein irgendwie unabhängiges Gremium schaffen, was ab und an auf die Listen kontrollierend drauf schauen kann. Was klar ist: Die Große Koalition öffnet damit die Büchse der Pandora und schafft den Einstieg in die Netzzensur in Deutschland!

Auch bei Focus Online gibt es einen entsprechenden Bericht darüber.

Damit IST Deutschland jetzt endgültig ein elektronischer Polizeistaat und mein Vertrauen in die Politik, Petitionen und Unterschriftensammlung endgültig dahin. Bürgerbegehren scheinen niemanden zu interessieren, Hauptsache man steht im Wahljahr mit Schlagthemen gut da, um uns ganz unauffällig noch ganz andere Schandtaten im Namen von etwas völlig anderem unter zu jubeln - und solche empfindlichen Themen dabei unauffällig mit in den Schmutz zu ziehen. Dazu bedarfs es nur Mediengeile Politiker wie Ursulla von der Leyen, die sich auch gut in Szene setzen könne ohne auch nur eine Ahnung von dem zu haben über was sie da eigentlich schwadronieren. Hauptsache man kann den Leuten dann auch noch was vorgaukeln, wie in diesem Fall - denn alles geschieht ja erstmal nur gegen Kinderpornografie.

Erweitert am 18.06.2009:

War es bei dem Ursprünglichen Text nur bis zum Vermittlungsgespräch wegen der Petition ob man dieses Gesetz per se im Bundestag zur Abstimmung und Aufname Einbringt ist es heute Amtlich. Es wurde mit einer Mehrheit von 389 Ja-, 128 Nein-Stimmen, 18 Enthaltungen abgesegnet (auch Nachzulesen bei Heise Online).

Und wie im na-presseportal nachzulesen werden auch schon die ersten Anpassungen/Erweiterungen ins Gespräch gebracht neben der Kinderpornografie: sogenannte Killerspiele (auch First Person- oder Ego-Shooter genannt) will man damit sperren. Zu dem Thema kann man auch eienganze Menge sagen. Sicher das jeder Amokläufer in eienr Schule auch mal auf seiner Console/Rechner ein solches Spiel laufen hatte. Doch Spiele machen keien Killer, bringen nicht den Umgang mit Waffen bei und geben diesen Jugendlichen auch keinen Zugang zu Waffen.Auch das ist einer der Wege wo man das Pferd von hinten aufzäumt.

Internetzensur, Polizei- und Überwachungsstaat Deutschland undenkbar? Das ist seit heute Geschichte.

Heut ist ein rabenschwarzer Tag in der Geschichte der deutschen Demokratie :-(

Was man findet sollte man behalten…

Themen: Aemter & Arbeitslos, Alltag & Gesellschaft
von: Shanky-TMW am 16 June 2009 um 5:35 Uhr

…,denn wenn man es der ARGE wiedergibt bekommt man als Belohnung eine Anzeige, Hausverbot und Begleitschutz bei Terminen wenn man als Finder dort auch noch “Kunde” ist - zumindest in Stollberg ist das wohl so üblich.

Ich hab ja schon von einigen Possen der BAs/ARGEn gehört, gelesen udn auch miterlebt. Aber das hier ist eines der besonderen Paradestücke die seit dem 4.6.2009 mitlerweile überall in den Sozialen Foren und Gruppen die Runde macht.

Da findet ein Hartz4 Bezieher nach einen Besuch seiner ARGE in Stollberg auf dem Parkplatz Papiere, die auf der Motorhaube eines dort parkenden PKWs herum lagen. Nicht nur irgendwelchen Abfall, nein ganze Listen von Hartz4 Beziehern die gegen die ARGE klagen, Wiedersprüche laufen haben udn deren aktueller bearbeitungsstandart - also Material das höchst Brisant ist.

Soweit so gut, was macht man als guter Bürger udn ehrlicher Finder, man übergibt die Papiere den zuständigen Stellen - und das war in diesem Fall sogar die Hauptzentrale in Nürnberg. ABER, und nun kommts: der Ehrliceh Finder bekommt einen Rüffel das die ARGEN gasr solches Material gar nie nicht so offen rumliegen lassen. Also beschuldigt man den Ehrlichen Finder des Aktendiebstahles und die ARGE Stollwerk überlegt nun schon seit 4 Wochen deswegen eine Anzeige zu erstatten. Dazu kommt noch, das der gute Mann nach seinen Gang zur Presse wegen dieses Vorfalls mitlerweile sogar in seiner eigenen Behörde Hausverbot hat.

Nun ist der Mann allerdings ALG2 Bezieher und müsse ja auch mal Termine wahrnehmen können wenn sein Sachbearbeiter ihn bestellt. Und auch dafür gibt es eien Sonderlösung, denn der Ehrliche Finder wird nun bei solchen Gelegenheiten Ausnamsweise ins HAus gelassen, unter Vorlage seiner Einladung, und darf nur unter Aufsicht durch das Gebäude zu dem Büro und wieder zum Ausgang laufen.

Es ist einfach unglaublich, ihc hatte etwas ähnliches damals shcon in Bad Wildungen erlebt, wo ich noch in Hessen gewohnt hatte. Dort hatte man soche Akten im abfallcontainer ungeschreddert gefunden und dieses gleich den Datenschutzbeauftragten gemeldet. Wenn ich die beiden Fälle vergleiche, komm ich zu Folgenden Schlüssen:

  • NIEMALs solche Funde an das zuständige amt zurück geben, man könnte so leicht zum Opfer einer Gängelbehörde werden. Lieber gleich an den Datenschutzbeauftragten und unter Zeugen, am besten von der Presse, solche Dokumente abgeben.
  • Das solche Vorkommnisse kein Einzelfall sind (und ja, ich weiß noch von ein paar mehr Fällen über ganz Deutschland verteilt)

Nachzulesen ist die Posse in der SZ-Online:
Namenslisten von Hartz-IV-Empfängern im Erzgebirge gelangten an die Öffentlichkeit

ARGE-Ärger: Hausverbot für Hartz-IV-Empfänger

neue Kategorie Spam & Viren

Themen: - Blognews -, Das Web, Spam & Viren
von: Shanky-TMW am 16 June 2009 um 9:57 Uhr

Diese neue Kategorie hab ich grad neu eingeführt. Eigentlich ncihts neues, ich hatte sowas früher auch mal als Tag in meien Blog.de Zeiten.

Was findet sich hier? - Na alles mögliche über Viren, Spam, Telefonwerbuing und was an lästigem Werbemüll in jeglicher Form vorkommen kann und ich mir meine Gedanken darum gemacht hab und Sie meist ironisch nieder schreiben werde, egal ob das per Internet, Telefon, TV oder sonstwie bei mir landet. Hier fasse ich all das ncohmal in einen Bereich zusammen.

Kalauer der Woche: Post und elektronische Briefe

Themen: Allgemeines, Alltag & Gesellschaft, Das Web, Politik & Wirtschaft, Spam & Viren
von: Shanky-TMW am 15 June 2009 um 2:23 Uhr

Man fasst es nicht, vor einiger Zeit hatte sich die Bundesregierung schon lächerlich gemacht wegen ihres angeblich Spamfreien neuen DE-Mail Systems, das sie einführen wollten (und über das ich –> HIER <– schrieb) und nun kommt das, was man aus meiner kleinen Schlagzeilensammlung entnehmen kann:

Tagesschau: Deutsche Post arbeitet an Brief der Zukunft
Onlinekosten.de - Deutsche Post bringt elektronischen Brief
Computerwoche: Deutsche Post/DHL plant sicheren “elektronischen Brief”
Das Journal: Deutsche Post bietet ab kommenden Jahr elektronische Briefe an

etc. pp. usw. usf. - die Liste könnt ich hier weiterführen. Also was möchte die Deutsche Psot usn da eigentlich vormachen?

Im Grunde dasselbe was DE-Mail schon sein sollte. Nur mit dem Unterschied das es

  • ein Konkurrenzprodukt der DE-Mail werden soll
  • grenauso sicher sein soll
  • es sich natürlich um ein neues eMailsystem handeln wird

Aha, aber was bringt es außer einem Lachkrampf meinerseits und jeden anderen der schon das DE-Mail System verlacht hat?

Es ist auf der eien Seite wieder mal etwas, was neu sein soll udn International eingeführt werden muß damit es überhaupt eien gültige akzeptanz im Netz haben kann. Auf der anderen Seite erfindet man ja nciht wirklich was neues, eigentlich ist beides mehr oder weniger ein auf eMail basierendes System dem man eien Verschlüsselung beim Schreiben oder vor dem Versand einbaut. Neu? Mitnichten, denn PGP oder sonstige verschlüsselungen kann man über jedwede Datei laufen lassen udn diese ebenfalls per eMail versenden. Öffnen kann man das in der Regel nur, wenn einem das Verfahren nebst Schlüssel bekannt sind (das man es sicher auch Hacken kann lass ich mal außen vor). Und diese Variante benutzt gerade das System, das man Weltweit ohne große Neuerfindungen seit jeher nutzt. Sicher ist eh nichts was über das Netz nach irgendwohin geschickt wird, werr das Glaubt lebt in einer Traumwelt. Gut, im Unterschied zu DE-Mail macht es die Post diesmal von sich aus - zum 2tren Mal möcht ich fast mal behaupten. Denn es ist schon eine Weile her, da konnte man über ePost ein freies eMail Postfach nebst POP3 und SMTP Zugriff einrichten. War sicher nur ganz normale eMail, aber man hatte das ganze eingestampft da es der Post kein Geld brachte.

Jetzt kommen wir zum Hohn der Geschiczhte: Konkurrenz zu DE-Mail soll es werden. Eine Frage liebe Post: ihr habt euch aus ähnlichen gründen vom DE-Mail Projekt zurück gezogen weswegen dieses System auch vom Chaos Computer Club, mir und vielen anderen ausgelacht wurde. Und nun macht ihr genau dasselbe? soll das ein schlechter Scherz sein oder wittert Ihr eien Chance da Geld abzuschöpfen mit der im Vorfeld ausspionierten geklauten Idee?

Ganz zu Schweigen das DE-Mail ein Regierungsprojekt ist, das neben dem angeblichen Spamschutz auch eien viel besserer Möglichkeit der staatlichen Überwachung bietet und auch im Sinne von Schäubles Terror-Warnungen und Anti-Terroristen gezedere ist, mit dem er am liebsten jeden Bürger auf Schritt und Tritt katalogisieren und überwachen lassen würde. Da sind solche Meldungen wie diese:

n-tv.de: Post speichert Krankendaten

sicher auch gut dazu geeignet den zukünftigen Kunden das System gleich im Vorfeld vertrauenswürdig erscheinen zu lassen. Einige Parallelen zu dem Projekten des Innenministeriums inkl. aller Pläne bis hin zum einschleusen des Bundestrojaners auf heimische Rechner könnte man - rein spekulativ - da sicher nicht von der Hand weisen.

Ich vertraue da lieber weiter auf eMail mit verschlüsseltem Anhang als irgendwelchen Properietären Systemen die nur innerhalb Deutschland ihre Gültigkeit hätten und bei denen ich annehmen muß, das diese Systeme bei weitem nicht das tun was sie uns einreden wollen: die wahrung des Postgeheinisses und sicheres Mailen ohne Spam.

Der Aprilscherz ist Euch, liebe Post, gut gelungen. Aber bitte bringt ihn auch dann richtig erst zum 1. April.

Mal schauen wann der nächste Anbieter sein neues angebliches sicheres eMail System auf die Menschheit loslassen möchte, egal ob aus planloser Profitgier oder zum Zweck der heimlichen Datenspionage? Ich bin gespannt, denn irgendwie hab ich das Gefühl das wir diese Art Nachrichten noch ein paarmal hören werden.

18te Tafelbeute & Tafelumzug

Themen: Aemter & Arbeitslos, Alltag & Gesellschaft, Soziales
von: Shanky-TMW am 11 June 2009 um 12:39 Uhr

Eigentlich sammel ich meine Tafelbeute-Berichte in letzter Zeit, um sie etwas gezielter zusammen zu fassen. Doch diesmal mach ich eine Ausname. Denn die Tafel ist umgezogen in Regensburg. Sie ist nicht mehr an der üblichen Stelle in der Johann-Hösl-Straße, sondern neu in der Adolf-schmetzer-Str. 49 - Kreuzung Straubinger Str. beim alten Schlachthof. Für mich bedeutet das weiter raus fahren in den Sadtosten, per Fahrad oder Roller länger fahren. Ansonsten ist alles relativ gleich geblieben, aber die Regeln sind etwas strenger geworden. Ohne gezogene Nummer läuft jetzt gar nichts mehr. Und die (liebevoll genannte) Kundschaft schient schon wieder mehr geworden zu sein. Sicher auch wegen des anderen Stadtteils, aber auch so waren einige neue dazu gekommen. Teils wieder aus entlassungen, wo dann erstmal das Geld nciht reicht von ALG1 und/oder ALG2. Die beiden Bilder oben zeigen den Eingang bei der Losvergabe udn etwas später, wo der Andrang ruhiger wurde. Ich hatte wie fast üblich, das Glück wieder eien 100er Nummer zu ziehen was mir 2 Stunden Wartezeit einbringt. Der Umzug schien schon länger geplant zu sein und wurde letztesmal den Besuchern persönlich offeriert, auf der Tafelhompage ist die neue Adresse ncoh nciht vermerkt. Die Räume sind größer, man richtet dort immer noch Regale ein und man hat einen Ein udn Ausgang in dem Flur wodurch es sich nicht mehr so staut wie in dem Gang der alten Lokation. Das sollte schon ein Vorteil sein.

Es gibt aber auch Nachteile, was an der Umgebung liegt. In der Johann-Hösl-Straße hatte es einen Lidl und einen Penny Markt in der Nähe, wo man sich noch das ein oder andere dazu kaufen konnte was noch fehlte. Insbesondere Getränke, die recht selten und nur in kleinen Mengen bei der Tafel verteilt werden. Dazu noch das Einrichtungsgeschäft Roller für günstige Kleinode und etwas weiter unten den Baumarkt in der angrenzenden Bajuwarenstr.. Und ein günstiges Kaffee/Lokal nebst einem McDonalds konnte man sich auch an kalten Tagen bei längerer Wartezeiten mal aufhalten. Am neuen Standort gibt es nahezu ncihts. ein überteuertes Lokal, eine Pizzeria die geschlossen hat während der Tafelöffnungszeiten am Mittwoch und Einkaufsmöglichkeiten gibts dort an sich auch nicht um den Ausflug damit auch noch zu verbinden. Das macht meine Tafelaufenthalte dort doch ein klein wenig umständlicher. Auch das ich noch eine andere Busrute für Notfälle einplanen muß. Die Haltestelle ist aber wie beim anderen Standor auch, wireder in der Nähe und gut erreichbar. Aber wenigstens hatten sie zur Neueröffnung wieder etwas reichhaltigeres Nahrungsangebot gegenüber den letzten Wochen. Aber man weiß nie ob das auch so bleibt.

Regensburger Spectaculum

3 July 2009to5 July 2009

So, es wird Zeit das ich mal wieder etwas in meiner Rollenspielrubrik schreibe. Lang lang ist leider her, deshalb erstmal…

… das Allgemeine:
Es hat sich nicht allzu viel getan bei mir in letzter Zeit. Die Shadowrungruppe trifft sich nur sporadisch einmal im Monat. Es mangelt an Zeit bei den meisten und auch anderweitig ist es diesbezüglich ruhig. Und das Wiedergeben, was schon mehrfach in anderen Blogs steht möcht ich auch nicht. Deshalb war es in letzter Zeit ein wenig ruhig in meinem Blog was das thema Rollenspiel udn Fantasy betraf.

Und nun zu meiner Überschrift:
Aus aktuellem Anlass und weil ich seit etwas über einem halben Jahr jetzt in dieser Stadt wohne kommt von mir ein Veranstaltungstip zum

Regensburger Spectaculum von der Stadtmaus
(sprich: Mittelaltermarkt) am 03. bis 05. Juli
(link des Programmhefts findet sich –> HIER <– als PDF)

Ich merk mir den Termin schonmal vor und falls ich es schaffe da Anwesend zu sein wird es auch ein paar Bilder und einen Bericht geben.

Als kleine Info: Die Stadtmaus veranstaltet in Regensdburg neben diesem Event auch andere Bürgerfeste, Ausflüge und besondere Erlebnisführungen. Gerade die Erlebnisführungen werd ich mir in nächster Zeit einmal so nach und nach auch noch vor nehmen und hier Berichten.

Und nun beende ich erstmal mein Geschreibsel und winke schonmal - vieleicht läuft man sich ja dort über den Weg wenn noch jemand meiner Blogleser aus der Gegend kommt oder dort hin möchte. Ein Bloggertreffen damit anzuleiern werd ich sicher jetzt nicht Ernsthaft vorschlagen, aber wenn Interesse besteht wär ich natürlich auch nicht abgeneigt.